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Aktuelles

  • Selbsthilfeförderung 2018 - Anträge jetzt online!
    Die neuen Antragsformulare stehen nun auf der Homepage der Krankenkassen/-verbände NRW zur Verfügung: www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de
    Bitte beachten Sie die Antragsfristen!
    31.3.18 – für Anträge zur kassenartenübergreifenden Förderung (Pauschalförderung) von örtlichen Selbsthilfegruppen
    31.1.18 – für Anträge zur kassenartenübergreifenden Förderung (Pauschalförderung) von Landesorganisationen und für Anträge zur Förderung von Selbsthilfekontaktstellen bzw. Selbsthilfebüros.
  • Neugründung einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Depressionserkrankten
    Eine psychische Erkrankung in Form einer Depression schafft innerhalb einer Partnerschaft oder Familie oft belastende Situationen, in denen sich die Angehörigen einer/s Erkrankten häufig allein gelassen fühlen. Auch wenn Depressionen immer mehr in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen sind, wird das Thema im privaten Umgang häufig noch tabuisiert . Darum verschweigen Angehörige gerne ihr Schicksal und geraten dadurch nicht selten selbst in Isolation und seelische Notlagen. Zudem steht meist der Mensch im Mittelpunkt, der die Krankheit hat und Angehörige sind diejenigen, die jederzeit ausreichend Energie und Kraft zur Unterstützung haben sollen.
  • Neugründung Selbsthilfegruppe „Angehörige von Depressionserkrankten“
    Steinfurt/Greven. Eine psychische Erkrankung in Form einer Depression schafft innerhalb einer Partnerschaft oder Familie oft belastende Situationen, in denen sich die Angehörigen einer/s Erkrankten häufig alleingelassen fühlen. Auch wenn Depressionen in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen sind , wird das Thema im privaten Umgang häufig noch tabuisiert . Darum verschweigen Angehörige gerne ihr Schicksal und geraten dadurch nicht selten selbst in Isolation und seelische Notlagen.
  • Treff für Menschen, die wenig soziale Kontakte haben (45-60 Jahre)
    Emsdetten. Anna (Name geändert) ist knapp 50. Sie ist eine sympathische Frau, die zwei Kinder hat. Tagsüber geht Anna arbeiten, aber wenn sie abends nach Hause kommt, ist sie häufig alleine. Das geht ihr auch oft an den Wochenenden oder Feiertagen so: Sie bekommt mit, dass andere sich miteinander verabreden, ins Café, ins Kino oder einkaufen gehen. Anna ist es gewohnt, sich alleine durchzuschlagen und bekommt selten Hilfe angeboten – auch als Kind und Jugendliche war sie eher eine Einzelgängerin. Immer wieder hat sie Menschen Vertrauen geschenkt und wurde dann verletzt oder ausgenutzt.
  • Neue Selbsthilfegruppe für Trauma bzw. PTBS in Emsdetten
    Emsdetten. Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) fühlen sich oft erschöpft, hilflos, verzweifelt, hoffnungslos, haben Ängste oder auch Depressionen. Ausgelöst durch Schicksalsschläge oder Gewalterfahrungen fangen diese Menschen in Alltagssituationen plötzlich an zu schwitzen, zu zittern, sie bekommen Herzrasen, fühlen sich schwindelig oder haben nachts Alpträume. Da Außenstehende nur schwer nachvollziehen können, wie sich das anfühlt, ziehen sich Betroffene oft zurück, fühlen sich alleine, nicht verstanden und werden einsam.
  • Qualitätsnetzwerk-Spende für Selbsthilfegruppen
    2010 wurde das „Qualitätsnetzwerk Gesundheit e.V.“ gegründet, und zwar als Zusammenschluss von Heil- und Pflegeberufen der Region Steinfurt. Einer von vielen Vereinszwecken war es, als Verhandlungspartner für die Vertreterinnen und Vertreter der Heil- und Pflegeberufe gegenüber anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen und Kostenträgern aufzutreten. Zum Zeitpunkt der Vereinsgründung drohte die Etablierung einer physiotherapeutischen Praxis in Trägerschaft von Ärzten, die schließlich auch zunächst nicht verhindert werden konnte.
  • Deutsche Angstselbsthilfe (DASH) führt eine bundesweite Befragung durch
    die Deutsche Angstselbsthilfe (DASH) führt eine bundesweite Befragung durch. Diese wird im Rahmen einer Projektförderung vom BKK-Dachverband unterstützt. Sie möchte sich ein aktuelles Bild der Angstselbsthilfelandschaft machen und mit deren Akteuren in Austausch kommen. Zentrale Fragen sind: Welche Formen von Angst-Selbsthilfe werden praktiziert? Welchen spezifischen Bedarf sehen/haben Akteure der Angstselbsthilfe? Ist eine stärkere Vernetzung von Angstselbsthilfe gewünscht? Welche Rolle könnte dabei ein Angstselbsthilfe Bundesverband bzw. ein bundesweites Angstselbsthilfe-Netzwerk haben?
  • Alleinstehende Witwen und Witwer - Gründung einer Gruppe in Emsdetten
    Emsdetten. Wenn man seinen Partner verliert, ist auf einmal alles anders. Was man lange Jahre teilen konnte, erlebt man jetzt alleine. Und nach einer Zeit der Trauer stellt man fest, dass das Leben an manchen Stellen einsam ist. Andere im gleichen Alter haben ihren Partner oder die Familie, mit denen sie gemeinsam Freizeit gestalten. Gerade die Wochenenden sind Familienzeit und können sehr lang sein. Es fällt schwer, sich alleine aufzuraffen, um etwas zu unternehmen. Gerade wenn der Partner relativ früh verstorben ist, gibt es in der direkten Umgebung vielleicht nur selten andere, die auch verwitwet sind.
  • Themenliste zu seltenen Erkrankungen
    Neue Ausgabe der Themenliste zu seltenen Erkrankungen und Problemen erschienen Die NAKOS teilt mit, dass die neue Ausgabe der Gemeinsamen Themenliste zu seltenen Erkrankungen und Problemen nun vorliegt und unter https://www.nakos.de/data/betroffene-suchen-betroffene-gemeinsame-themenliste.pdf in der siebenten aktualisierten Fassung mit Stand vom 18.09.2017 verfügbar ist. Sie wurde in Kooperation mit KOSKON und SeKo Bayern erstellt. 906 Stichworte zu seltenen Erkrankungen und Problemen sind aktuell aufgeführt. Das PDF hat einen Umfang von 30 Seiten. Die Gemeinsame Themenliste erscheint regelmäßig zwei Mal jährlich: Ende März und Ende September. Informieren Sie sich auch gern über das Verknüpfungsangebot "Betroffene suchen Betroffene" unter https://www.nakos.de/adressen/betroffene/
  • Ausstellung voller Erfolg
    Am Samstag den 2.9.2017 fand im Lichthof von Strotmanns Fabrik eine Ausstellung von Hilfsmitteln für sehbehinderte und blinde Menschen statt. Die Blickpunkt Auge Beratungsstelle Emsdetten stellte ihr Beratungsangebot vor, welches sie schon seit Februar in Stroetmanns Fabrik durchführt. Die Hilfsmittelfirmen, die Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Menschen anboten, freuten sich über einen regen Zulauf.
  • Netzwerktreffen der Selbsthilfe
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Am Donnerstagbend sind fast 50 Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen der Einladung des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt in den Lichthof von Stroetmanns Fabrik in Emsdetten gefolgt. Neben einem Rückblick auf die Veranstaltungen im ersten Halbjahr gab es einem Ausblick auf die anstehenden Aufgaben und Termine. Einen besonderen Schwerpunkt stellen die Gruppengründungen dar. Es gibt kreisweit viele Anfragen zu Themen wie Trennung, Einsamkeit und Trauer. Auch das Fortbildungsangebot des Netzwerks war an dem Abend Thema.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit erworbener Hirnschädigung
    Kreis Steinfurt/Ibbenbüren. Stefan war 24 Jahre alt, als er vor drei Jahren wegen eines Unfalls fast zwei Wochen lang im Koma lag. Durch den Unfall wurde sein Gehirn für kurze Zeit nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das hatte für ihn weitreichende Folgen - Stefan muss all das, was für andere selbstverständlich ist, komplett neu lernen: Schlucken, greifen, sprechen und gehen war von heute auf morgen eine große Herausforderung, die nach wie vor jeden Tag viel Zeit und Geduld erfordert. Auch wenn es von Tag zu Tag besser wird, ist Stefan immer noch auf Hilfe angewiesen und wird dabei von seiner Familie unterstützt. Er arbeitet mit Hilfe von Physiotherapie und Logopädie daran, dass es nach und nach etwas vorwärts geht und will sich so viele Fähigkeiten wie möglich zurückerobern.
  • Jahresveranstaltung Bündnis gegen Depression
    Am Mittwoch, den 27. September findet ab 18 Uhr in Stroetmanns Fabrik die diesjährige Jahresveranstaltung des Bündnis gegen Depression statt. Zum 10-jährigen Bestehen des Bündnisses geht es um das Thema "Chronische Depression". Neben einem Vortrag von Dr. Sabine Ridder-Schaphorn wird es auch ein Gespräch mit Betroffenen und Angehörigen aus Selbsthilfegruppen geben. Im Format "World-Café" tauschen sich danach Betroffene, Angehörige und Fachleute über Möglichkeiten des Umgangs mit der Erkrankung aus.
  • Austausch für Pflegeeltern – neue Gesprächsgruppe geplant
    Als klar war, dass Katja und Uwe (Namen geändert) keine eigenen Kinder bekommen können, haben sich dafür entschieden, ein Pflegekind aufzunehmen. Sie haben sich eine Familie gewünscht und dachten, dass sie so wieder in ein ganz normales Leben eintauchen würden. Als Linus im Alter von anderthalb Jahren zu ihnen kam, war schnell klar, dass die neue Situation eine große Herausforderung sein würde. Linus brauchte von Anfang an viel Aufmerksamkeit. Immer wieder hatte er starke Wutausbrüche und war aggressiv. Die Fachkräfte gaben den Rat, erst mal abzuwarten, das würde sich schon geben. Die anderen Pflegeeltern schienen alle keine Probleme zu haben.
  • Notfallausweis beim Parkinson-Forum erhältlich
    Er hat eine Größe von 10,5 mal 7,5 cm, wiegt sechs Gramm und passt somit in jedes gängige Portemonnaie, der Europäische Notfallausweis. Und doch führen nur wenige Menschen in Deutschland einen solchen Ausweis, der in neun Sprachen abgefasst und damit über die Grenzen Europas hinaus eine Unterstützung für Ersthelfer, Rettungsdienst oder Ärzte ist, mit sich. Bei einem medizinischen Vorfall ist auf 12 Seiten sofort erkennbar, ob relevante Vorerkrankungen bestehen, welche Medikamente in welcher Dosierung eingenommen werden oder welche Allergien vorliegen.
  • Treff für Menschen mit Schwierigkeiten im Sozialleben zwischen 18 und 35 Jahren geplant
    Emsdetten. Lisa (Name geändert) ist 25. Sie ist eine sympathische junge Frau, die im Schichtdienst arbeitet. Das macht es nicht gerade einfach, Kontakte zu pflegen. Wenn sie mit Menschen in einer größeren Runde zusammen ist, kommt sie schnell unter Druck – während sich alle scheinbar locker miteinander unterhalten, fragt sie sich, was sie zum Gespräch beitragen kann. Es fällt ihr oft so schnell nichts ein, sie fühlt sich nicht so schlagfertig und versucht deshalb eher, solche Situationen zu meiden. Sie spürt, dass sie irgendwie anders tickt. Wenn ihre Mitmenschen bei einer Party etwas mehr trinken, fühlt sie sich eher unwohl. Manchmal hat sie das Gefühl, dass sie einige Erfahrungen, die andere junge Menschen in ihrem Alter machen, verpasst. Andere würden sie vielleicht als zurückhaltend, ruhig oder schüchtern bezeichnen. Lisa sieht auch die Kehrseite davon: Sie bekommt oft viel von der Stimmungen und von der Atmosphäre im Raum mit und ist sehr feinfühlig.
  • Stadt im Wandel – Gesunde Städte und Gemeinden von morgen
    Rheine offiziell als neues Mitglied beim Fachsymposium des Gesunde Städte Netzwerks in Hamburg vorgestellt
    Die EWG - Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH übernimmt eine Koordinierungsfunktion für das Gesunde Städte-Netzwerk in Rheine und ist gemeinsam mit dem Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt im Kreis Steinfurt bei der diesjährigen bundesweiten Mitgliederversammlung offiziell begrüßt und vorgestellt worden. Die Stadt Rheine ist Ende des letzten Jahres gemäß Ratsbeschluss Mitglied in dem bundesweiten Netzwerk geworden, das sich als Teil der „Gesunde Städte“- Bewegung der WHO versteht und sich intersektoral mit Gesundheitsthemen im Rahmen der Stadtentwicklung beschäftigt.
  • Ein Wohnzimmer im Spital
    Selbsthilfe erlebbar machen. Das ist das Ziel der Jubiläumsaktion des Netzwerkes Selbsthilfe und Ehrenamt. Seit 1997 ist dieses die Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Steinfurt in Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Am Sonntag, 9. Juli, bringt das Netzwerk Selbsthilfe hautnah ins Foyer des Mathias-Spitals in Rheine. Mit einem Wohnzimmer. „Chatroom“ nennt sich das besondere Jubiläumskonzept. Kernstück: Ein bedruckter Pavillon, der eben aussieht wie ein Wohnzimmer. Mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, Erfrischungen. Mit spannenden Themen - und mit Zeit. Zeit, Selbsthilfe zu erleben. Wohnzimmer-Feeling statt Stuhlkreis. Weitgehend anonym, spontan, so lange oder so kurz man eben möchte. Nur reinschnuppern oder mitreden, alles ist möglich.
  • Freizeittreff für Frauen in Rheine geplant
    Rheine. Anna (Name geändert) ist 49. Sie ist eine sympathische Frau, die viele Interessen hat. Tagsüber geht Anna arbeiten, aber wenn sie abends nach Hause kommt, ist sie häufig alleine. Das geht ihr auch oft an den Wochenenden oder Feiertagen so: Sie bekommt mit, dass andere sich miteinander verabreden, ins Café, ins Kino oder einkaufen gehen. Sie würde sich auch Freundinnen wünschen, mit denen sie etwas unternehmen kann, aber bisher war es für sie nicht so einfach, Kontakte aufzubauen. Sie fühlt sich manchmal alleine und isoliert.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Adipositas
    Steinfurt. Stark übergewichtige Menschen fallen in der Öffentlichkeit auf. Sie bekommen durch ihre Umwelt wenig Verständnis und flüchten sich oft in die Isolation. Die Lebensqualität lässt nach, weil vieles, was für andere Menschen selbstverständlich ist, nicht mehr möglich scheint und andere Begleiterkrankungen auftreten, wie z. B. Schlafapnoe, Diabetes oder auch ein höheres Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko u. v. m. Auch wer schon alles versucht hat, auf natürlichem Wege abzunehmen und als letzten Ausweg eine Operation plant, muss dafür einiges tun: Es stehen Arztbesuche auf dem Programm, ein psychiatrisches Gutachten muss vorgelegt werden und der Wille, etwas grundsätzlich zu verändern muss erkennbar sein.
  • Ein Sofa für den Wochenmarkt
    Kommenden Samstag lässt sich in Emsdetten Selbsthilfe erleben / Wohnzimmerfeeling statt Stuhlkreis
    Alle Hände voll zu tun, hatten Julia Gakstatter, Ute Silwedel und Holger Lange vom Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt beim Testaufbau des Pavillons für den kommenden Wochenmarkt. Mit Gestängen, Planen und Kabelbindern erwuchs, was am Samstag, 29. April, auf dem Emsdettener Markt, Am Brink, echtes Wohnzimmer-Feeling verbreiten wird. Denn: Der Pavillon ist etwas ganz Besonderes, beherbergt er doch das Jubiläumsprojekt des Netzwerkes in Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtverbands, welches in diesem Jahr 20 Jahre alt wird.
  • Selbsthilfe bei Ängsten und Depressionen
    Angst ist ein Gefühl, das jeder kennt. Sie hilft, in gefährlichen Situationen schnell zu handeln. Es gibt jedoch auch Ängste, die die Lebensqualität einschränken, Schwere Schicksalsschläge, Trennungen, nicht verarbeitete Krisen es gibt viele Ursachen für eine Angsterkrankung. Die Menschen, die unter Ängsten leiden, haben häufig Probleme, den ganz normalen Alltag zu bewältigen. Zusätzlich zu einer therapeutischen Behandlung kann es für Betroffene hilfreich sein, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Borderline-Betroffene
    Ibbenbüren. Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine ständige Gratwanderung entlang von Grenzen, die sich immer wieder verschieben. Durch die emotionale Instabilität kommt es zu starken Stimmungsschwankungen, wobei bestimmte Gefühle nicht mehr richtig zugeordnet werden können. Angehörige und Freunde tun sich schwer damit, die Erkrankung zu verstehen. Es gibt komplexe und individuell sehr unterschiedliche Therapiemöglichkeiten, hier können Betroffene lernen, mit belastenden Situationen und Druck besser umzugehen.
  • Infoabend zum Thema Aphasie und Schlaganfall in Rheine
    Stellen Sie sich vor, die Wörter in Ihrem Kopf sind in einer großen Schublade fein säuberlich geordnet: alphabetisch und auch in Sinnzusammenhängen. In einer 2. Schublade liegen die Grammatikregeln und die Zahlen, ebenso übersichtlich geordnet. Ein Schlaganfall, eine Hirnblutung, ein Hirntumor oder eine schwere Kopfverletzung gleicht einem Überfall auf das Sprachzentrum: Die Schubladen werden herausgerissen und der Inhalt auf dem Boden zerstreut. Einiges ist kaputt gegangen, vieles noch da, aber nichts auf Anhieb zu finden. Selbsthilfegruppen sind in dieser schwierigen Lebenssituation eine große Hilfe und Unterstützung.
  • Selbsthilfe in Gebärdensprache
    Was passiert in einer Selbsthilfegruppe? Und was für Informationen bekomme ich in der Selbsthilfe-Kontaktstelle? Darüber klären zwei Video-Clips in Deutscher Gebärdensprache (DGS) auf, die die Selbsthilfe-Kontaktstelle Bochum in Auftrag gegeben hat. Die Videos finden Sie hier auf unserer Homepage.
  • Netzwerktreffen der Selbsthilfe
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Am Mittwochabend sind fast 50 Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen der Einladung des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt in den Lichthof von Stroetmanns Fabrik in Emsdetten gefolgt. Neben einem Rückblick auf das alte Jahr gab es einem Ausblick auf die anstehenden Themen und Termine im neuen Jahr. Einen besonderen Schwerpunkt nahm das neue Chatroom Projekt ein, eine alternative Methode der Öffentlichkeitsarbeit.
  • Neues Beratungsangebot für blinde und sehbehinderte Menschen
    Emsdetten. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen bietet ab dem 07.02.2017 monatlich ein zusätzliches Beratungsangebot in Emsdetten an. Claus Meier und Maria Thünemann vom Blinden und Sehbehindertenverband geben Informationen, Beratung und Hilfe rund um das Thema schlechtes Sehen und Erblindung. Die Sprechzeiten sind ab 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr in Stroetmanns Fabrik im Erdgeschoss. Die Beratung ist kostenlos und richtet sich an Angehörige und Betroffene .Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter Tel. (0 59 71) 91 32 27.
  • Neue Gruppe zum Thema Sucht für Menschen U30
    Steinfurt. Felix ist da irgendwie reingerutscht. Am Anfang hat er hin und wieder mal gekifft. Alle in seiner Clique kiffen und es war nicht schwierig an Cannabis oder Amphetamine dran zu kommen. Nach und nach wurde es mehr. In der Ausbildung und zuhause hat er immer weniger auf die Kette bekommen, Stress mit den Eltern, Schluss mit der Freundin und das Geld war chronisch knapp oder nicht vorhanden. Schließlich hat sein Chef ihm die Pistole auf die Brust gesetzt: „Entweder du änderst etwas oder Du verlierst Deinen Ausbildungsplatz!“
  • Gesamttreffen im Februar
    Das nächste Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen im Kreis Steinfurt findet statt am Mittwoch, den 1.02.2017, um 18.00 Uhr, in Stroetmanns Fabrik,Friedrichstr.2 Emsdetten. Anmeldungen gerne beim Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt.
  • Treff für Menschen zwischen 20 und 27 Jahren geplant
    Ibbenbüren. Steffi (Name geändert) ist 23. Sie ist eine sympathische junge Frau, die verschiedene Interessen hat. Steffi hat gerade eine Ausbildung abgeschlossen und freut sich, dass sie die Prüfungen jetzt hinter sich hat. Steffi würde gerne mehr soziale Kontakte haben und mit anderen in einem ähnlichen Alter gemeinsam etwas unternehmen. Aus diesem Grund sucht sie jetzt nach Leuten in einem ähnlichen Alter, die Interesse an gemeinsamen Aktivitäten haben und mit denen man über alles Mögliche quatschen kann. Sie kann sich vieles vorstellen und hat einige Ideen, was man gemeinsam machen könnte.
  • Beziehungsabhängigkeit – neue Gesprächsgruppe in Steinfurt geplant
    Steinfurt. Daniela war vier Jahre mit Stefan verheiratet, dann hat er sich von einem auf den anderen Tag von ihr getrennt. Er traf sich wieder mit seiner Ex-Frau. Daniela hat die ganze Zeit darauf gehofft, dass er wieder zu ihr zurückkehrt. Nach einem halben Jahr stand er tatsächlich wieder auf der Matte. Seither kommt er regelmäßig bei ihr vorbei, behält aber seine eigene Wohnung – und seine Unabhängigkeit. Daniela kann gar nicht richtig sagen, ob sie eine Beziehung führen oder nicht. Von seiner Seite her ist alles sehr unverbindlich. Eigentlich wünscht sie sich eine richtige Beziehung mit gegenseitigem Vertrauen und einem gemeinsamen Leben. Sie fühlt sich oft alleine und hat über die Jahre Ängste entwickelt.
  • Humorvoller Vortrag „Lieber Arm ab als arm dran“
    Kreis Steinfurt/Hörstel. Zum 10-jährigen Bestehen der Selbsthilfegruppe Asthma und chronische Bronchitis wird am 23. November in Hörstel der Kabarettist und mehrfache Goldmedaillengewinner Rainer Schmidt als Referent erwartet. Sein Credo: „Weil ich meine Talente genieße, kann ich meine Grenzen gut ertragen“. Der Tag seiner Geburt war für seine Eltern ein Schock. Rainer Schmidt kam ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel zur Welt. Doch mit der Zeit lernten seine Familie und er, »normal« mit dieser Grenze umzugehen. Inzwischen ist Rainer Schmidt einer der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler im Behindertensport. Bei Welt- und Europameisterschaften und bei den Paralympics gewann er zahlreiche Medaillen. Rainer Schmidt spricht über Grenzerfahrungen.
  • Funkstille-wenn Kinder den Kontakt zur Familie abbrechen
    Eltern und Kinder kann nichts auseinanderbringen – so der mächtige Mythos. Trotzdem gibt es erwachsene Kinder, die den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen. Nicht leichtfertig und meist auch nicht über Nacht. Lisa G. ist aus Selbstschutz gegangen, weil sich die verletzenden Muster in der Familie auch im Erwachsenenalter nie geändert haben. Das tabuisierte Suchtproblem der Mutter und das Gefühl in der Familie keine Sicherheit zu bekommen, begleitet sie schon ein Leben lang.
  • Verwaiste Eltern: Wenn Kinder vor ihren Eltern sterben
    Neue Selbsthilfegruppe in Steinfurt geplant
    Kreis Steinfurt/Burgsteinfurt. Sabine hat ihren Sohn nach der Diagnose Blutkrebs lange begleitet und gepflegt. Mit erst 24 Jahren ist er schließlich gestorben. Das ist jetzt knapp zwei Jahre her, aber noch immer ist da eine große Lücke und viel Traurigkeit. Sie geht arbeiten und bewältigt ihren Alltag, aber das Gefühl der Leere und Fassungslosigkeit kommt immer wieder. Dann ist da noch ihr jüngerer Sohn, der jetzt gerade 15 Jahre alt ist und der den Verlust des Bruders erlebt hat. Er hat auch erlebt, dass die Sorge aufgrund der lebensbedrohlichen Erkrankung über Jahre viel Raum eingenommen hat, so dass die Beziehung zwischen den beiden sich verändert hat.
  • „Zeitgemäß und niedrigschwellig“
    Bundesverband der Angehörigen startet SeeleFon für Flüchtlinge
    Der Startschuss ist gefallen. Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e.V. ist mit seinem „SeeleFon“ für Flüchtlinge am Netz. „Wir sind froh, dass es nun so weit ist“, sagt die BApK-Vorsitzende Gudrun Schliebener. Gemeinsam mit dem BKK-Dachverband bietet der BApK das niedrigschwellige und zeitgemäße Beratungstelefon an, mit dem sich Menschen mit Fluchterfahrungen und anderem Migrationshintergrund Hilfe holen können, wenn sie ihre seelische Balance verloren haben.
  • Besuch vom Kreis Steinfurt
    Als neuer Schirmherr für das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt besuchte Landrat Dr. Klaus Effing gemeinsam mit dem Sozialdezernenten Tilmann Fuchs unsere Einrichtung. Im Gespräch wurde deutlich, dass der Kreis Steinfurt die Arbeit der vielen Selbsthilfegruppen vor Ort sehr schätzt und auch weiterhin unterstützen wird. Neben der Förderung von Selbsthilfegruppen durch den Kreis Steinfurt ging es im Gespräch auch um die Partizipation in Gremien und Arbeitsgruppen und um unser 20-jähriges Jubiläum im kommenden Jahr.
  • Aufgabe ehrenamtlicher InGangSetzer vorgestellt
    Auf dem BKK Selbsthilfetag auf der REHA Care Ende September in Düsseldorf stellte Gerlinde Sandkötter (im Bild ganz links) ihre Aufgabe als ehrenamtliche InGangSetzerin beim Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt vor. Vor den rund 150 TeilnehmerInnen aus Landes- und Bundesverbänden der Selbsthilfe sowie anderem Fachpublikum erläuterte sie anschaulich die Methodik der “In- Gang-Setzer“ aus ihrer Praxissicht.
  • Interkulturalität Thema für Selbsthilfe
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Am Mittwochabend sind viele Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen der Einladung des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt in den Lichthof von Stroetmanns Fabrik in Emsdetten gefolgt. Das Schwerpunktthema des Netzwerktreffens war Migration und Selbsthilfe. Dorothee Köllner vom Paritätischen Landesverband war als Projektleiterin des NRW weiten Modells Migration und Selbsthilfe als Referentin eingeladen. Sie gab eine anschauliche Einführung in das Thema und stellte sich in einer anschließenden Diskussion der Frage wie Selbsthilfe für Menschen mit Migrationshintergrund und einer anderen Muttersprache zugänglich gemacht werden kann.
  • Neugründung einer Selbsthilfegruppe von Angehörigen von Menschen mit bipolaren Störungen in Rheine
    Kreis Steinfurt/Rheine. Menschen, die eine bipolare Störung haben (auch manisch-depressive Erkrankung genannt), leben mit extremen Emotionen. Das Leben ist durch ein wiederkehrendes Auf und Ab der Gefühle mit Stimmungs- und Antriebsschwankungen geprägt. In der manischen Phase können zum Beispiel gehobene oder gereizte Stimmung, Rededrang und Gedankenrasen, Ruhelosigkeit, vermindertes Schlafbedürfnis oder der Verlust von sozialen Hemmungen im Vordergrund stehen. Die depressive Phase hingegen kann durch Schwermut, verminderten Antrieb, Ängste, Pessimismus, Verlust des Selbstvertrauens, vermindertes Denk- und Konzentrationsvermögen oder Lebensüberdruss geprägt sein.
  • Neue Internetseite ThemenCheck Medizin
    Über eine neue Internetseite können Bürgerinnen und Bürger direkt an das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) herantreten und darum bitten, dass das Institut eine Behandlungsmethode wissenschaftlich untersucht mit dem Ziel, dass die Methode zukünftig von den Kassen finanziert wird. Alle vorgeschlagenen Themen werden angesehen, geprüft und priorisiert in einem Beirat des IQWIG (besetzt aus den maßgeblichen Organisationen nach § 140f SGB V). Der Vorstand des IQWIG wählt dann 15 Themen aus, die das IQWIG dann wissenschaftlich bearbeitet. Das heißt, nicht alle Anfragen werden auch wirklich beraten, aber die Bürgerinnen und Bürger können einmal ihre Fragen und Wünsche loswerden - so soll mehr Bürgerbeteiligung erreicht werden.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende in Rheine
    Rheine. Alleinerziehende sind oft mehrfach belastet, sie tragen die Alleinverantwortung für die Kinder und sorgen gleichzeitig für die Bewältigung des Alltags. Diese Lebenssituation ist oft nicht freiwillig gewählt und stellt im Alltag oft eine Herausforderung dar. Die finanzielle Situation ist häufig erschwert und auch die Wohnungssuche ist mitunter nicht einfach. Sie müssen sich im Dschungel der Unterstützungsangebote zurechtfinden – wo bekommt man entsprechende Hilfen? Auch im ländlichen Raum ist die Situation manchmal noch etwas schwieriger, so dass Alleinerziehende sich wie Außenseiter fühlen und auch das Thema soziale Isolation eine Rolle spielen kann.
  • Gründung eines Stammtisches für Eltern hoch und besonders begabter Kinder in Saerbeck
    Kreis Steinfurt/Saerbeck. Acht Monate alt war Stefan, als er plötzlich und rasant anfing, klar und deutlich zu sprechen. „Dann hast du ja ein Wunderkind!“ blaffte eine Mutter aus der Spielgruppe, als sie auf Nachfrage erfuhr, welche Worte der Sohn schon konnte. War das denn nicht normal? Frau Müller war sich nicht sicher, es war doch schließlich ihr erstes Kind. Als der Junge auch noch mit neun Monaten frei laufen konnte, hatte dies zur Folge, dass sie von den anderen fortan in der Spielgruppe geschnitten wurde. So allmählich dämmerte ihr, dass die Entwicklung ihres Sohnes wohl mehr als nur schnell voran schritt. Einerseits freute sie sich über die tolle Entwicklung, anderseits war es mitunter beängstigend, dass das Kind mit drei Jahren Fragen über den Tod und Kriege stellte oder sich mit Religion und Politik beschäftigte.
  • AOK Dankeschönabend gelungen
    Emsdetten/Kreis Steinfurt. – Herzhaftes Lachen und ganz viel Applaus waren am vergangenen Freitag in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten die Signale einer tollen Stimmung. Mehr als 200 Vertreter von Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Steinfurt waren auf Einladung der AOK gekommen. „Das war ein toller Abend!“ „Lachen ist doch die beste Medizin!“ „Lange nicht mehr so viel Freude gehabt!“ So und ähnlich lauteten die Abschiedsworte der Gäste.
  • Plötzlich ist alles anders
    Nach vielen gemeinsamen glücklichen Ehe und Familienjahren stirbt der Partner und hinterlässt eine Familie, die schwer in den Alltag zurückfindet. Freunde und Verwandte ziehen sich unmerklich zurück und der gewohnte Bekannten und Freundeskreis wird sehr viel kleiner. Freizeitaktivitäten mit den Kindern am Wochenende, Nachbarschaftstreffen, alles was man früher als ganze Familie erlebt hat, verändert sich oder findet nicht mehr statt. Die Kinder im Teenageralter ziehen sich zurück, familiäre Gemeinsamkeit ist selten geworden. Aus dieser Situation heraus kam die Anfrage an das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt, in Ibbenbüren eine Gruppengründung zu unterstützen. Gesucht werden Menschen, die sich selbst in dieser Lebensphase befinden und die Interesse an Veränderung und Weiterentwicklung haben.
  • Treff für Menschen zwischen 40 und 60 Jahren in Rheine gegründet
    Rheine. Lisa (Name geändert) ist 49. Sie ist eine sympathische Frau, die viele Interessen hat. Tagsüber geht Lisa arbeiten, aber wenn sie abends nach Hause kommt, ist sie meistens alleine. Das ging ihr auch oft an den Wochenenden oder Feiertagen so: Sie bekommt mit, dass andere sich miteinander verabreden, ins Café, ins Kino oder einkaufen gehen. In Rheine hat sich jetzt eine Freizeitgruppe gegründet, die sich regelmässig trifft und offen ist für neue Männer und Frauen.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit AD(H)S
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Erwachsene mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) oder auch ADS (ohne Hyperaktivität) sind häufig gesellschaftlich ausgegrenzt oder isolieren sich zunehmend, da die Diagnose AD(H)S meist nur in Verbindung mit Kindern/Jugendlichen auftaucht. Erwachsene mit AD(H)S sind seit ihrer Kindheit betroffen, es wurde nur keine frühzeitige Diagnose gestellt. Bis zur Diagnosestellung haben diese Erwachsenen oft einen langen Leidensweg von vielen Jahren hinter sich. Die einen sind in ihrem Leben vielleicht unstet, impulsiv und oftmals schnell gereizt, in ihrem Denken und Handeln sind sie sprunghaft und dadurch vergesslich.
  • Fachtagung - Zur Treue gehören immer zwei
    Rund 30 % der Patienten – selbst lebensbedrohlich Erkrankte - nehmen ihre Medikamente nicht! Viele Ärzte können kaum glauben, dass dies auch für ihre PatientInnen gilt. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein ist zusammen mit Selbsthilfe- und Patientenvertretern dem Thema nachgegangen und hat im Rahmen von Gruppendiskussionen die gefragt, die es betrifft: Patienten und Ärzte in Nordrhein. Dabei wurde deutlich, dass Vieles in der Arzt-Patienten-Kommunikation unausgesprochen bleibt. Belastende Nebenwirkungen, Krankheitsverdrängung oder zum Beispiel Unstimmigkeiten in der Arzt-Patienten-Beziehung kommen selten zur Sprache. Unklare Informationen aus dem Internet tragen zur Verunsicherung bei. Dies alles kann dazu führen, dass die Behandlung unbefriedigend verläuft.
  • Neugründung einer Selbsthilfegruppe für junge Menschen zwischen 20-35 Jahren mit einer Angststörung
    Rheine. Angst ist ein grundlegendes und normales Gefühl, das jeder Mensch kennt. In den meisten Situationen hat dieses Gefühl eine wichtige Warnfunktion - Angst weist uns auf Gefahren hin. Die mit Angst verbundenen körperlichen Reaktionen (zum Beispiel erhöhter Herzschlag) machen eine schnelle Reaktion auf die Bedrohung (zum Beispiel Flucht) möglich. Einige Menschen haben jedoch übersteigerte Ängste, die großen Einfluss auf ihr gesamtes Leben haben. Von einer Angststörung spricht man erst, wenn Menschen in Situationen, die eigentlich nicht gefährlich sind, übertriebene Angstgefühle erleben.
  • Chronisch krank und depressiv?! – Vortrag am 11.05.16
    Menschen, die eine chronische Erkrankung haben, sind mitunter auch großen psychischen Belastungen ausgesetzt. Manchmal verändert sich das Leben nach einer Diagnose radikal – sei es durch körperliche Einschränkungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, ständige Arztbesuche, die Bedrohung der Erwerbsfähigkeit oder andere Veränderungen. Auch die Beziehung zur eigenen Familie oder zu Freunden wandelt sich. Manchmal führen diese Belastungen zu einer depressiven Verstimmung oder zu einer Depression – wie kann man das rechtzeitig erkennen und wie kann man damit umgehen? Was bringt Entlastung und wo findet man Hilfe?
  • Trialogisches PsychoseForum in Rheine
    Angesprochen sind die Menschen, die selbst von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, ihre Angehörigen, und Mitarbeiter aus psychosozialen Diensten, sowie alle am Thema interessierten. Der Trialog versteht sich als ein Gesprächsforum, dessen Grundidee eine gemeinsame Verständigung über Psychosen und andere seelische Erkrankungen ist.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Frauen mit Hashimoto Thyreoiditis
    Kreis Steinfurt/Greven. Hashimoto Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, betrifft den ganzen Menschen und alle Lebensbereiche. Da überwiegend Frauen erkranken, soll nun in Greven eine Selbsthilfegruppe für Frauen ins Leben gerufen werden. Ziel und Inhalt der Gruppe ist es, Kontakte zu anderen Betroffenen zu knüpfen, sich gegenseitig zu unterstützen und von anderen zu lernen. Auch gemeinsame Unternehmungen und Gespräche über Lebens- und Frauenthemen sind erwünscht. Im Mittelpunkt soll die Stärkung der Lebensfreude stehen.
  • Neue Internetseite der NAKOS zu Autonomie und Selbstbestimmung in der Selbsthilfe
    „Wir würden gerne einen Flyer entwickeln, um neue Mitglieder zu gewinnen. Dafür fehlt uns aber das Geld. Ein Unternehmen hat uns angeboten, den Flyer zu sponsern. Wenn dann aber deren Logo darauf wäre, würde dann nicht jeder denken, dass wir denen nach dem Mund reden?“ Seit Jahren ist ein angemessener Umgang mit Wirtschaftsunternehmen ein wichtiges Thema in der Selbsthilfe. Welche Probleme können mit der finanziellen und inhaltlichen Zusammenarbeit mit Unternehmen einhergehen? Wie können Selbsthilfegruppen ihre Ziele und Interessen wahren? Wie können sie Beeinflussungsversuche erkennen und sicherstellen, sich nicht vereinnahmen zu lassen?
  • Treff für Menschen zwischen 25 und 35 Jahren geplant
    Ibbenbüren. Lisa (Name geändert) ist 27. Sie ist eine sympathische junge Frau, die viele Interessen hat. Tagsüber geht Lisa arbeiten, aber wenn sie abends nach Hause kommt, ist sie meistens alleine. Das geht ihr auch oft an den Wochenenden so: Sie bekommt mit, dass Gleichaltrige sich miteinander verabreden, ins Café, ins Kino oder einkaufen gehen. Sie würde sich auch Freunde wünschen, mit denen sie etwas unternehmen kann, aber bisher war es für sie nicht so einfach, Kontakte aufzubauen. Sie fühlt sich manchmal alleine und isoliert.
  • Wenn Frauen zu sehr lieben – neue Gesprächsgruppe in Rheine geplant
    Rheine. „Wenn Frauen zu sehr lieben bedeutet das oft: Die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr wahrzunehmen, sich für einen Menschen bis zur Selbstaufgabe zu verzerren. Zu erkennen, dass die Beziehung sich auf die eigene körperliche und seelische Gesundheit negativ auswirkt und trotzdem nicht loslassen können.“ (Aus: Wenn Frauen zu sehr lieben von Robin Norwood). Alle Frauen, die in ihren Liebesbeziehungen leiden und sich selbst kaputt machen sind eingeladen, gemeinsame eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Angesprochen werden auch Frauen, die sich in einer Umbruchsituation befinden und sich dazu mit anderen austauschen wollen.
  • Lass mal drüber reden
    Poetry Slam – ein neues Format für die Selbsthilfe?
    Zum Abschluss des Projekts „Junge Selbsthilfe im ländlichen Raum“ haben wir Mitte Januar alle Interessierten zu einem „Poetry Slam“ unter dem Motto „Lass mal drüber reden…“ eingeladen. Ein Poetry Slam ist so etwas wie ein moderner Dichterwettstreit – die „Slammer“ tragen selbstgeschriebene Texte vor. Unsere einzige Vorgabe war, dass die Texte in irgendeiner Form etwas mit Themen rund um die Selbsthilfe zu tun haben.
  • Neue Selbsthilfegruppe für Frauen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)
    Steinfurt. Monika hatte immer wieder Panikattacken in Verbindung mit Asthmaanfällen. Erst spät hat sich dann herausgestellt, dass sie eine so genannte „posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)“ entwickelt hat. In ihrer Ehe hat sie Gewalt erlebt und als sie sich schließlich getrennt hat und weiter weg gezogen ist, hat sie auch in ihrer nächsten Beziehung wieder einen Mann kennen gelernt, der nicht ehrlich zu ihr war und psychischen Druck aufgebaut hat. Sie hat das Gefühl, dass sie solche Männer anzieht. Wenn sie ihnen begegnet fühlt sie sich wie gelähmt. Sie ist in ihrem Leben schon oft hingefallen und immer wieder aufgestanden. Irgendwann steht man dann vielleicht nur noch auf wackligen Beinen.
  • Mehr junge Menschen in der Selbsthilfe
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Am Dienstagabend sind viele Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen der Einladung des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt in den Lichthof von Stroetmanns Fabrik in Emsdetten gefolgt. Neben einem Rückblick auf das alte Jahr und einem Ausblick auf die anstehenden Themen und Termine im neuen Jahr, ging es bei diesem Treffen auch um das Thema Förderung von Projekten. Das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt stellte seinen Jahresbericht für 2015 vor – es war ein buntes Jahr mit vielen unterschiedlichen Themen. Im Rahmen des Projekts „junge Selbsthilfe im ländlichen Raum“ konnten im vergangenen Jahr immer mehr Menschen unter 30 Jahren erreicht und für Möglichkeiten von Selbsthilfe sensibilisiert werden.
  • „Lass mal drüber reden!“ – Ein Poetry Slam rund um die Selbsthilfe
    Hast du es auch satt, deine Probleme mit dir selbst auszumachen? Dann such dir andere, denen es genauso geht! Komm zum Poetry Slam am 13.01.16 ab 19:00 Uhr im Café Vintage, Bahnhofstraße 2-8 in Emsdetten (barrierefrei zugänglich). Moderiert und unterstützt wird der Slam durch Jens Kotalla. Eingeladen sind alle Aktiven aus der Selbsthilfe und neugierige Interessierte, den Texten rund um Selbsthilfethemen zu lauschen und (darüber) miteinander ins Gespräch zu kommen.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Sarkoidose- Betroffene geplant
    Kreis Steinfurt. Sarkoidose ist eine entzündliche Erkrankung, die den ganzen Körper betrifft. Es bilden sich dabei mikroskopisch kleine Bindegewebsknötchen, die in vielen Organen zu Funktionsstörungen führen. Es werden dadurch unterschiedliche andere Erkrankungen simuliert – was die Diagnosestellung erschwert. Viele Betroffene haben eine Odyssee von Arztbesuchen hinter sich, bevor die Diagnose gestellt wird. Steht diese dann fest, stehen häufige Arztbesuche mit Verlaufskontrollen der Erkrankung für den Patienten an.
  • Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Suchterkrankungen und Angehörige in Greven geplant
    Greven. Stefan weiß genau, wie das ist, wenn der Suchtdruck kommt und wenn man sich nach einem kurzen Moment des Glücksgefühls und der Entspannung sehnt. Inzwischen hat er für sich Wege gefunden, damit umzugehen. Er sucht in diesen Momenten nach alternativen Wohlfühlorten. Für ihn ist so ein Ort draußen in der Natur oder beim Segeln. Das schafft für ihn auch Glücksmomente und Entspannung, aber er schadet damit weder sich noch anderen.
  • Welterste In-Gang-Setzerin geehrt
    Gerlinde Sandkötter seit 10 Jahren dabei
    Ein gemütlicher Kinonachmittag mit einem netten Film – das war unsere Idee - ein Dankeschön für unsere In-Gang-Setzerinnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz, durch den auch in diesem Jahr wieder viele Gruppen hier im Kreis Steinfurt auf den Weg gebracht werden konnten. Und weil wir das Kino ganz für uns alleine hatten, wollten wir diese Gelegenheit nutzen, Gerlinde Sandkötter zu überraschen.
  • Zeichen setzen für Datenschutz im Internet
    Für die gemeinschaftliche Selbsthilfe im Internet ergeben sich besonders hohe Anforderungen an die Wahrung der Privatsphäre. Die Beteiligten müssen sich darauf verlassen können, Internetseiten der Selbsthilfe anonym besuchen zu können und auch in Selbsthilfeforen offen über ihre Situation zu berichten, ohne dass ihnen daraus Nachteile entstehen — weder aktuell, noch zukünftig. Die NAKOS und die SEKIS Berlin haben deshalb einen Prozess für mehr Datenschutz und Datensparsamkeit bei internetbasierten Formen der Selbsthilfe angestoßen und setzen mit der Datenschutzeule ein Zeichen gegen die Datensammelwut im Internet.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Depressionen
    Steinfurt/Burgsteinfurt. Untersuchungen zeigen, dass inzwischen Millionen von Bundesbürgern depressive Phasen gehabt haben, beziehungsweise in regelmäßigen Abständen davon betroffen sind. Alter und soziale Stellung sind dabei nicht ausschlaggebend. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer, Berufstätige, Schüler, Studenten, Arbeitslose usw. Die Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung und muss durch Ärzte bzw. Therapeuten behandelt werden.
  • Verlassene Eltern: Wenn Kinder den Kontakt abbrechen
    Neue Selbsthilfegruppe in Emsdetten geplant
    Kreis Steinfurt/Burgsteinfurt. Anfangs hat Maria immer wieder versucht, Kontakt zu ihrer Tochter aufzunehmen. Die Tochter ging aber nicht ans Telefon oder ließ sich verleugnen. In einem letzten Telefonat hatte sie der Mutter gesagt, dass sie keinen Kontakt mehr wolle – einen richtigen Streit oder einen anderen für Maria offensichtlichen Auslöser gab es nicht. Seither grübelt sie viel darüber nach, was sie falsch gemacht hat. Sie würde sich so sehr wünschen, dass ihre Tochter mit ihr spricht und ihr den Kontaktabbruch wenigstens erklärt.
  • Neugründung einer Gruppe für Eltern von Kindern mit AD(H)S in Lengerich geplant
    Kinder mit AD(H)S (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) sind häufig ausgegrenzt oder isolieren sich zunehmend, da Sie immer wieder auffallen und von ihrer Umwelt als sehr anstrengend und herausfordernd empfunden werden. Sie sind impulsiv und oftmals schnell gereizt, in ihrem Denken und Handeln sind sie sprunghaft und dadurch vergesslich. Oder sie sind besonders ruhig, trödelig und verträumt. Wenn sie Erwartungen nicht erfüllen, kommt schnell die Frustration und das Gefühl zu versagen.
  • Unabhängige Patientenberatung vor dem Aus
    Seit 2006 berät die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) mit insgesamt 21 Beratungsstellen – drei davon unter dem Dach des Paritätischen NRW (Bielefeld, Köln und Dortmund) kostenfrei, neutral und unabhängig rund um das Thema Gesundheit und hilft damit Patienten und Patientinnen ihre Rechte durchzusetzen. Nun beabsichtigen der Spitzenverband der Krankenkassen und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann diese gesetzlich verankerte Beratung an ein privates Unternehmen zu vergeben, das bisher bereits als Dienstleister der Krankenkassen gearbeitet hat.
  • Themenliste zu seltenen Erkrankungen
    Eine neue Ausgabe der gemeinsamen Themenliste zu seltenen Erkrankungen, Problemen und Selbsthilfegruppen liegt jetzt vor. Sie ist seit Mitte Juli 2015 auf www.nakos.de in zweiter Fassung veröffentlicht. Sie wurde im Rahmen des NAKOS-Projekts „Isolation durchbrechen, Verbindungen schaffen, Bindungen festigen. Menschen mit seltenen Erkrankungen und Problemen zur Bildung von Selbsthilfegruppen und Austauschnetzen aktivieren und begleiten" erstellt, das von der BARMER GEK gefördert wird. Das PDF der neuen Themenliste hat einen Umfang von 30 Seiten; insgesamt sind 934 Stichworte aufgeführt.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Adipositas in Rheine ab Herbst 2015
    Rheine. Stark übergewichtige Menschen fallen in der Öffentlichkeit auf. Sie bekommen durch ihre Umwelt wenig Verständnis und flüchten sich oft in die Isolation. Sie geraten in einen Teufelskreis und bewegen sich zu wenig, weil Bewegungen anstrengend und manchmal schmerzhaft sind, so dass sie eher weiter zunehmen. Die Lebensqualität lässt nach, weil vieles, was für andere Menschen selbstverständlich ist, nicht mehr möglich scheint und andere Begleiterkrankungen auftreten, wie z. B. Schlafapnoe, Diabetes oder auch ein höheres Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko u. v. m.
  • Gruppe für Menschen mit Depressionen U30 geplant
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Miriam (Name geändert) ist Mitte 20. Vor einigen Jahren wurde bei ihr eine Depression diagnostiziert. Bereits früh suchte sie neben der professionellen Unterstützung von Ärzten und Therapeuten nach einer Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen - Menschen zu treffen, die nachvollziehen können was sie meint, wenn sie von Schlafstörungen, ihren traurigen Gedanken und der Antriebslosigkeit für die kleinsten Dinge im Leben berichtet. Doch den erhofften Austausch, den sie sich wünschte fand sie in der Gruppe, die sie ausprobiert hat nicht. „Alle waren viel älter als ich, hatten ganz andere Themen und Erwartungen an die Gruppe als ich“.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit AD(H)S
    Kreis Steinfurt/Ibbenbüren. Erwachsene mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) oder auch ADS (ohne Hyperaktivität) sind häufig gesellschaftlich ausgegrenzt oder isolieren sich zunehmend, da die Diagnose AD(H)S meist nur in Verbindung mit Kindern/Jugendlichen auftaucht. Erwachsene mit AD(H)S sind seit ihrer Kindheit betroffen, es wurde nur keine frühzeitige Diagnose gestellt. Bis zur Diagnosestellung haben diese Erwachsenen oft einen langen Leidensweg von vielen Jahren hinter sich. Die einen sind in ihrem Leben vielleicht unstet, impulsiv und oftmals schnell gereizt, in ihrem Denken und Handeln sind sie sprunghaft und dadurch vergesslich.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Schlaganfall-Betroffene in Ibbenbüren
    Als es ganz plötzlich passierte, stand Tina (Name geändert) mitten im Leben. Sie war gerade mal 48 Jahre alt, zwei Kinder, verheiratet und berufstätig. Der Schlaganfall hat sie aus diesem Leben herausgerissen. Ihre rechte Körperseite war gelähmt und die Sprache komplett weg. Nach mehreren Wochen im Krankenhaus schloss sich eine Reha-Maßnahme an. Später folgten weitere Krankenhausaufenthalte – Tina wurde arbeitslos. Der Schlaganfall ist jetzt zwei Jahre her. Sie kann kurze Strecken wieder gehen, auch wenn das auf unebenem Untergrund manchmal eine Herausforderung ist. Sie kann auch wieder sprechen. Und dennoch hat sich ihr Leben radikal verändert. Sie stellt sich manchmal die Frage, ob es sich morgens lohnt aufzustehen – manches ist so unendlich mühsam. Auf Festen steht sie mit ihrem Rollstuhl manchmal abseits und wird übersehen oder nur von weitem gegrüßt.
  • Treff für psychisch erkrankte junge Menschen in Ibbenbüren geplant
    Kreis Steinfurt/Ibbenbüren. Depression, Burnout, Ängste, Zwangsstörungen, Borderline, Sucht… - psychische Erkrankungen sind weit verbreitet und betreffen Jung und Alt, sowohl Frauen als auch Männer, Berufstätige, Schüler/-innen, Student/-innen, Arbeitslose usw. Neben einer professionellen Unterstützung kann es auch hilfreich sein, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für hochsensible Menschen
    Kreis Steinfurt. Karin hatte schon als Kind das Gefühl, dass sie an manchen Stellen anders ist als andere Kinder. Schnell wurde es ihr zu laut und zu viel. Auch als Erwachsene gab es immer wieder Situationen, die sie an ihre Grenzen gebracht haben. Auf der einen Seite ist sie besonders „feinfühlig“ – wenn sie in einen Raum kommt, spürt sie sofort, wie die Stimmung ist. Auf der anderen Seite ist sie aber auch dünnhäutig und es fällt ihr manchmal schwer, sich abzugrenzen und zu schützen. Karin war noch nie in einer Disco – die Geräuschkulisse ist eine Horrorvorstellung für sie.
  • Umwelterkrankungen nehmen zu – Vortrag in Rheine
    Immer mehr Menschen reagieren auf unterschiedlichste Einflüsse oder Substanzen der Umwelt mit teils heftigen Krankheitssymptomen. Die Ursachen sind vielfältig, von alltäglichen Produkten wie Waschmittel und Deos über Innenraumgifte bis hin zu Zahnmetallen und elektromagnetischer Strahlung. Die Selbsthilfegruppe für Umwelterkrankte im Kreis Steinfurt lädt daher alle Interessierten am Samstag, den 14. März, um 15 Uhr ein zum Fachvortrag „Chronisch krank – welche Möglichkeiten bietet die Umweltmedizin?“.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Depressionen und Ängste
    Greven. Untersuchungen zeigen, dass inzwischen Millionen von Bundesbürgern depressive Phasen gehabt haben, beziehungsweise in regelmäßigen Abständen davon betroffen sind. Alter und soziale Stellung sind dabei nicht ausschlaggebend. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer, Berufstätige, Schüler, Studenten, Arbeitslose usw. Die Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung und muss durch Ärzte bzw. Therapeuten behandelt werden.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Eltern mit besonderen Belastungen
    Gesucht werden Eltern mit schulpflichtigen Kindern, die anhaltend im besonderen Maße belastet sind. Das kann ein schwieriges Verhältnis zu (oder Mangel an) Familienangehörigen sein, chronische Krankheit von Eltern oder Kindern, "verhaltensoriginelle" Kinder oder eine frisch zugezogene Familie, die sich in der neuen Umgebung noch fremd fühlt. Ziel dieser Gruppe ist es, Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu unterstützen, von anderen zu lernen und eine Möglichkeit zu haben, über seine Sorgen zu reden.Vielleicht ergeben sich auch Verabredungen zu Freizeitaktivitäten über die regelmäßigen Treffen hinaus.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Erwerbsminderungsrente nach Krankheit oder Unfall“ geplant
    Burgsteinfurt. Oft ist es ein langer Weg bis zur Erwerbsminderungsrente, dem eine längere Krankheitsgeschichte voraus geht. In einer Gesellschaft, in der Arbeit einen hohen Stellenwert hat, fühlen Menschen sich schnell wertlos, wenn sie nicht mehr arbeiten können. Viele erleben bereits während ihrer Krankheit eine soziale Isolation. Mit dem Verlust der Arbeit wird die Ausgrenzung noch verstärkt und soziale Kontakte werden immer weniger. Während andere tagsüber arbeiten gehen, muss der Tag anders strukturiert und der Alltag neu gestaltet werden. Nicht so einfach mit einer niedrigen Rente, mit der man sich kaum etwas gönnen kann.
  • Eine gemeinsame Sprache finden – das wäre gut!
    Patientenbeauftragter der Landesregierung zu Gast bei den Selbsthilfegruppen im Kreis Steinfurt
    Am Mittwochabend sind viele Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen der Einladung des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt in den Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik in Emsdetten gefolgt. Neben einem Rückblick auf das alten Jahr und einem Ausblick auf die anstehenden Themen und Termine im neuen Jahr, ging es bei diesem Treffen um das Thema Patientenorientierung und Patientenbeteiligung. Dirk Meyer als Patientenbeauftragter NRW ermunterte die Anwesenden dazu, sich mit ihren Anliegen gerne auch direkt an ihn zu wenden.
  • Gründung einer überregionalen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Akne inversa
    Münsterland/Kreis Steinfurt. Anne hat über 70 Hautoperationen hinter sich. Inzwischen verteilen sich auf dem ganzen Körper Narben. Sie sind Zeichen für die körperlichen, aber auch seelischen Schmerzen, die mit dieser Erkrankung einhergehen. Immer wieder treten neue Abszesse oder Furunkel auf, die sich unter der Hautoberfläche großflächig ausbreiten – besonders dann, wenn Stress und psychische Belastung hoch sind. Viele können das am Anfang noch nicht richtig einsortieren, weil sie noch gar keine klare Diagnose haben und der Weg dazu mitunter weit ist.
  • Lotsen für Menschen mit Behinderung
    Das Projekt „Lotsen für Menschen mit Behinderung“, wird im Kreis Steinfurt immer größer! Nach einer erneuten Schulung gibt es nun nach Steinfurt auch in Ibbenbüren und Greven eine Lotsin. Die Lotsen und Lotsinnen helfen behinderten und chronisch kranken Menschen sowie deren Angehörigen ehrenamtlich dabei, für eine bestimmte Lebenssituation die individuell für den behinderten Menschen beste Lösungsmöglichkeit zu finden und im Rahmen der bestehenden Sozialgesetze umzusetzen. Sie leiten an kompetente Stellen weiter oder begleiten u. U. auch bei einem Behördenbesuch in der Region.
  • Neugründung von Selbsthilfegruppen zum Thema Depressionen und Ängste in Rheine und Greven
    Untersuchungen zeigen, dass inzwischen Millionen von Bundesbürgern depressive Phasen gehabt haben, beziehungsweise in regelmäßigen Abständen davon betroffen sind. Alter und soziale Stellung sind dabei nicht ausschlaggebend. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer, Berufstätige, Schüler, Studenten, Arbeitslose usw. Die Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung und muss durch Ärzte bzw. Therapeuten behandelt werden.
  • „Ein Fall für die Klapse oder umweltkrank?“ – Vortrag in Rheine zum Thema Umwelterkrankungen
    Kreis Steinfurt/Rheine. Frau Dr. Barbara von Holt, Fachärztin für Psychotherapie und Psychoanalyse hält am Samstag, den 20. September, um 15 Uhr im Gemeindezentrum der Kath. Kirchengemeinde St. Marien, Osnabrücker Str. 333, 48429 Rheine, einen Vortrag über die körperlichen und psychischen Zusammenhänge von Umwelterkrankungen. Veranstalter ist die Selbsthilfeinitiative „Umwelterkrankte des Kreises Steinfurt“, welche durch das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt (Emsdetten) unterstützt wird.
  • Auftaktveranstaltung „HörBar – Selbsthilfe zum Reinhören“
    Die HörBar entstand im Rahmen eines krankenkassengeförderten Modellprojektes „Zukunft der Selbsthilfe – Generationenwechsel und junge Selbsthilfe im ländlichen Raum“ und soll Menschen für das Thema Selbsthilfe sensibilisieren und dabei helfen, Vorurteile abzubauen. An Hörstationen kann man mit Hilfe von Kopfhörern in die Selbsthilfe „reinhören“ oder sich per QR-Code und Podcast einfach Selbsthilfe „mitnehmen“ – also Selbsthilfe to go…
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „(Herz)Transplantationen“
    Rheine/Kreis Steinfurt Ungewissheit und Ängste bei Betroffenen und Angehörigen von (Herz)transplantierten sind oft groß. Wird ein geeignetes Spenderorgan gefunden? Akzeptiert der Körper das neue Organ? Wie geht es nach der OP weiter? All diese Fragen stehen im Raum und sorgen für eine enorme psychische Belastung. Die Erkrankung bestimmt das Leben und den Alltag der Beteiligten vor und nach der OP. Viele Medikamente müssen eingenommen, soziale Kontakte wieder aufgebaut und finanzielle Fragen geklärt werden. Zwischen all dem taucht immer wieder der Gedanke auf, dass man sein Leben einem anderen Menschen verdankt.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende in Emsdetten
    Alleinerziehende sind oft mehrfach belastet, sie tragen die Alleinverantwortung für die Kinder und sorgen gleichzeitig für die Bewältigung des Alltags. Wenn sie berufstätig sind, müssen sie oft berufliche Benachteiligungen in Kauf nehmen. Die finanzielle Situation ist erschwert und die Wohnungssuche ist mitunter nicht einfach. Sie müssen sich im Dschungel der Unterstützungsangebote zurechtfinden – wo bekommt man entsprechende Hilfen? Das Gefühl, sich überall durchkämpfen zu müssen kann anstrengend und auch psychisch sehr belastend sein.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Frauen mit Magersucht oder Bulimie“
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. In Deutschland leiden nach Angaben des Deutschen Instituts für Ernährungsmedizin und Diätetik (DIET) über 100.000 Menschen, insbesondere Frauen zwischen 15 und 35 Jahren, an Magersucht, 600.000 Frauen und Männer an Bulimie. Essstörungen betreffen immer das ganze Leben und Verhalten des Betroffenen, nicht nur die Einstellung zum Essen. Verursacht werden sie wahrscheinlich durch Wechselwirkungen zwischen der persönlichen Geschichte und einem gesellschaftlichen Klima aus Leistungsdruck und Schönheitsidealen.
  • Gründung einer Gruppe für Angehörige und Freunde von Krebserkrankten im Kreis Steinfurt
    In Ibbenbüren soll eine Selbsthilfegruppe für Angehörige und Freunde von Krebserkrankten gegründet werden. Wenn die Diagnose Krebs gestellt wird, beginnt für Betroffene und Angehörige ein unbekannter und oft auch beschwerlicher Weg zwischen Hoffen, Bangen und Zweifeln. Es tun sich neue Fragestellungen auf, die bisher im Leben keine Rolle gespielt haben. Die Partnerschaft verändert sich, eigenen Bedürfnisse als Angehörige/r oder Freund/-in werden oft in den Hintergrund gestellt. Die Erkrankung steht im Mittelpunkt und dadurch isoliert man sich zunehmend von Aktivitäten in der Außenwelt.
  • Gründung eines Gesprächskreises für Angehörige von Demenz-Erkrankten
    In Rheine soll in Kooperation zwischen dem Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt und der Ergotherapiepraxis Wendland ein Gesprächskreis für Angehörige von Demenz-Erkrankten gegründet werden. Wenn manchmal erst nach längerer Zeit des Hoffens, Bangens und Zweifelns, Gesprächen mit Verwandten, Freunden und Ärzten und Auseinandersetzungen mit dem Betroffenen die Diagnose Demenz gestellt wird, beginnt für Betroffene und Angehörige ein bisher völlig unbekannter und oft auch beschwerlicher Weg. Es tun sich neue Fragestellungen auf, die im bisherigen Leben keine Rolle gespielt haben.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Sexueller Missbrauch eines Partners in der Familie“
    Als Heike (Name geändert) davon erfährt, ist sie wie gelähmt. Über Jahre hat ihr Mann ihre Tochter zunächst sexuell belästigt und später auch missbraucht. Wie geht man mit einer solchen Nachricht um? Heike kann nicht mehr klar denken. Sie sucht zunächst Hilfe beim Jugendamt. Die Mitarbeiterin rät ihr, Ihren Mann anzuzeigen - doch das möchte Heike aus verschiedenen Gründen nicht. Es dauert drei Wochen, bis sie sich traut, ihren Mann mit ihrem neuen Wissen zu konfrontieren. Dieser leugnet den Übergriff zunächst, gibt es dann aber doch zu.
  • Verlassen werden bedeutet nicht alleine sein - Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Krisenbewältigung nach Trennung in Steinfurt
    Nach Jahren in einer Beziehung verlassen zu werden, bedeutet für viele erst einmal, in ein großes Loch zu fallen. Auf einmal steht man alleine da - die Trauer um den Partner und all die Träume, die man in Bezug auf eine gemeinsame Zukunft hatte, scheint übermächtig. Man muss sich komplett umstellen und alles alleine organisieren. Unter der Woche tagsüber im Berufs- und Alltagstrubel winkt vielleicht Ablenkung, Abende und Wochenenden können aber lang und einsam sein. Auf der Suche nach Austausch, Kontakt, gegenseitiger Unterstützung und neuen Perspektiven, später ggf. auch Freizeitgestaltung, soll in Steinfurt eine Selbsthilfegruppe für Frauen und Männer gegründet werden, die verlassen wurden. Mit der Gruppe kann vielleicht ein allererster Schritt aus dem Gefühl der Ohnmacht heraus gemacht werden.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Pflegende Partner/innen
    Von heute auf morgen war alles anders. Vier Jahre ist es nun her, dass Susannes Mann einen Herzinfarkt erlitt. Durch die lange Reanimationsphase und den Sauerstoffmangel im Gehirn hat er heute eine geistige Behinderung und muss 24 Stunden betreut werden. Mit Mitte vierzig aus dem Leben gerissen. Kinder, Job, Haus - auf einmal stand Susanne mit allem alleine da. Insbesondere die finanzielle Situation war durch den Wegfall des Hauptverdieners schwierig. Vieles musste organisiert werden.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Fibromyalgie in Rheine
    Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) ist eine chronische, nicht entzündliche, noch nicht heilbare Erkrankung. Betroffen sind davon ca. 3,5 Prozent der deutschen Bevölkerung, wobei der Anteil erkrankter Mitmenschen auf ca. 60 % Frauen und 40 % Männer verteilt ist. Allerdings wird die Dunkelziffer deutlich höher eingeschätzt, da es von den ersten Symptomen bis zur Diagnose oftmals Jahre dauert.
  • Verlassen werden bedeutet nicht alleine sein - Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Krisenbewältigung nach Trennung in Steinfurt
    Nach Jahren in einer Beziehung verlassen zu werden, bedeutet für viele erst einmal, in ein großes Loch zu fallen. Auf einmal steht man alleine da - die Trauer um den Partner und all die Träume, die man in Bezug auf eine gemeinsame Zukunft hatte, scheint übermächtig. Man muss sich komplett umstellen und alles alleine organisieren. Unter der Woche tagsüber im Berufs- und Alltagstrubel winkt vielleicht Ablenkung, Abende und Wochenenden können aber lang und einsam sein. Auf der Suche nach Austausch, Kontakt, gegenseitiger Unterstützung und neuen Perspektiven, später ggf. auch Freizeitgestaltung, soll in Steinfurt eine Selbsthilfegruppe für Frauen und Männer gegründet werden, die verlassen wurden.
  • Neugründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Depressionen in Hörstel-Dreierwalde
    Untersuchungen zeigen, dass inzwischen Millionen von Bundesbürgern depressive Phasen gehabt haben, beziehungsweise in regelmäßigen Abständen davon betroffen sind. Alter und soziale Stellung sind dabei nicht ausschlaggebend. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer, Berufstätige, Schüler, Studenten, Arbeitslose usw. Die Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung und muss durch Ärzte bzw. Therapeuten behandelt werden.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Hirntumor
    Münsterland/Ochtrup. Zunächst ist die Diagnose ein großer Schock. Das Leben wird von einem Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt. Nichts ist so wie es einmal war. Familie, Arbeit, Alltag - alles ändert sich nach der Diagnose. Die Krankheit steht nun im absoluten Mittelpunkt. Für eine ganze Zeit richtet sich die Aufmerksamkeit auf Behandlung, die Organisation von Arztterminen, Bestrahlungen usw. Als Hirntumore werden zahlreiche gutartige und bösartige Geschwülste im Gehirn bezeichnet. Insgesamt gibt es 130 verschiedene Arten, die nach verschiedenen Kriterien unterschieden und eingestuft werden.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Lebenskrise“
    In Westerkappeln gründet sich eine Selbsthilfegruppe für Menschen in einer Lebenskrise. Lebenskrise: Liebe, Gesundheit, Familie, Arbeit – was auch immer es genau sein mag, oft stehen Menschen in so einer Krise erst einmal alleine da. Gut gemeinte Worte von Angehörigen oder Freunden kommen nicht richtig an. Professionelle Hilfe scheint in weiter Ferne, Wartelisten bei Psychotherapeuten sind oft lang. Wie komme ich aus so einem Loch wieder heraus? Eine Möglichkeit kann sein, sich mit anderen auszutauschen, die in einer ähnlichen Situation sind.
  • Offene Selbsthilfegruppe für verschiedene Suchterkrankungen geplant
    Greven-Reckenfeld. Sie kommen mit großer Motivation aus einem stationären Aufenthalt oder aus der ambulanten Therapie und wollen diese Energie gerne nutzen? Sie sind auf der Suche nach Menschen, mit denen Sie sich weiter regelmäßig über das Leben mit der Sucht und dem Druck, Herausforderungen im Alltag und in der Partnerschaft austauschen können? In der neuen Selbsthilfegruppe soll es genau darum gehen. Sich gegenseitig unterstützen, über Ängste und über ein Leben ohne Suchtmittel sprechen, sich über Hilfen und Therapien austauschen und irgendwann ein abstinentes Leben führen - das können Ziele und Inhalte der neuen Gruppe sein.
  • Demenz: Den Weg gemeinsam gehen
    So lautet das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages am 21. September 2013. Seit 1994 finden an diesem Tag vielfältige Aktivitäten statt, um aufdie Situation von Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen aufmerksam zu machen. In Deutschland leiden aktuell etwa 1,4 Mil. Menschen an einer Demenz, die überwiegende Zahl ist von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Siebzig Prozent der Erkrankten werden in der häuslichen Umgebung betreut und gepflegt. Die Demenzerkrankung verändert die Lebenssituation der Familien einschneidend. Lebensentwürfe müssen neu gestaltet, Rollen neu verteilt werden. An einer Demenz erkrankt zu sein bedeutet zu suchen – nach dem Vergessenen, aber auch nach neuen Wegen des Miteinander. Anlässlich des Welt-Alzheimertages laden Sie das Demenz-Servicezentrum und das Netzwerk Demenz im Kreis Steinfurt zu einer Veranstaltungsreihe ein.
  • Seltene Erkrankungen - Projekt der NAKOS
    Im Rahmen eines von der BARMER GEK geförderten Projekts „Isolation durchbrechen, Verbindungen schaffen, Bindungen festigen. Menschen mit seltenen Erkrankungen und Problemen zur Bildung von Selbsthilfegruppen und Austauschnetzen aktivieren und begleiten" hat die NAKOS ein Projektfaltblatt herausgegeben sowie das Faltblatt „Selbsthilfegruppen bei seltenen Erkrankungen und Problemen – Wege aus der Isolation“ überarbeitet. Auch die Datenbank BLAUE ADRESSEN – ‚Seltene Erkrankungen und Probleme: Suche nach Gleichbetroffenen und Selbsthilfegruppenʼ ist abgeschlossen. In die Datenbank werden fortlaufend neue Suchmeldungen aufgenommen und veröffentlicht.
  • Düsseldorfer Erklärung
    In der "Düsseldorfer Erklärung" nehmen die Behindertenbeauftragten von Ländern und Bund Stellung zum Stand der Reformbemühungen in Bezug auf die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie stellen Forderungen auf, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung weiter zu verbessern.
    Icon  Düsseldorfer Erklärung.pdf (46KB)
  • Verlassene Eltern: Wenn Kinder den Kontakt abbrechen. <br />Neue Selbsthilfegruppe in Steinfurt geplant
    Anfangs hat Maria immer wieder versucht, Kontakt zu ihrer Tochter aufzunehmen. Die Tochter ging aber nicht ans Telefon oder ließ sich verleugnen. In einem letzten Telefonat hatte sie der Mutter gesagt, dass sie keinen Kontakt mehr wolle – einen richtigen Streit oder einen anderen für Maria offensichtlichen Auslöser gab es nicht. Seither grübelt sie viel darüber nach, was sie falsch gemacht hat. Sie würde sich so sehr wünschen, dass ihre Tochter mit ihr spricht und ihr den Kontaktabbruch wenigstens erklärt. Aber da ist nur Schweigen. Mittlerweile ist das acht Jahre her und so langsam verändert sich die Perspektive von Maria. Es geht ihr inzwischen weniger um die Frage, wie sie wieder Kontakt zu ihrer Tochter aufbauen kann, sondern immer mehr um die Frage, wie sie es schafft, mit dieser Situation zu leben.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Schlaganfall-Betroffene
    Als es ganz plötzlich passierte, stand Tina (Name geändert) mitten im Leben. Sie war gerade mal 48 Jahre alt, zwei Kinder, verheiratet und berufstätig. Der Schlaganfall hat sie aus diesem Leben herausgerissen. Ihre rechte Körperseite war gelähmt und die Sprache komplett weg. Nach mehreren Wochen im Krankenhaus schloss sich eine Reha-Maßnahme an. Später folgten weitere Krankenhausaufenthalte – Tina wurde arbeitslos. Der Schlaganfall ist jetzt zwei Jahre her. Sie kann kurze Strecken wieder gehen, auch wenn das auf unebenem Untergrund manchmal eine Herausforderung ist. Sie kann auch wieder sprechen. Und dennoch hat sich ihr Leben radikal verändert. Sie stellt sich manchmal die Frage, ob es sich morgens lohnt aufzustehen – manches ist so unendlich mühsam. Auf Festen steht sie mit ihrem Rollstuhl manchmal abseits und wird übersehen oder nur von weitem gegrüßt.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Borderline-Betroffene in Rheine
    Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine ständige Gratwanderung entlang von Grenzen, die sich immer wieder verschieben. Durch die emotionale Instabilität kommt es zu starken Stimmungsschwankungen, wobei bestimmte Gefühle nicht mehr richtig zugeordnet werden können. Angehörige und Freunde tun sich schwer damit, die Erkrankung zu verstehen. Es gibt komplexe und individuell sehr unterschiedliche Therapiemöglichkeiten, hier können Betroffene lernen, mit belastenden Situationen und Druck besser umzugehen.
  • Gründung eines Familienkreises in Emsdetten
    Wenn man nicht in einer Stadt aufgewachsen, keine Verwandtschaft vor Ort hat und nicht so der „Vereinstyp“ ist, wenn der Alltag und die Erziehung der Kinder viel Raum einnehmen und wenig Zeit bleibt, ist es gar nicht so einfach, andere Menschen kennen zu lernen und Kontakt aufzubauen. Wenn die Kinder dann irgendwann etwas älter sind und mit dem Anfang der Pubertät auch immer mehr eigene Wege gehen, wird der Wunsch nach Austausch mit anderen in einer ähnlichen Situation immer größer.
  • Dokumentation von Selbsthilfe. Gruppen. Leben. jetzt auch auf YouTube
    2012 feierte das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt sein 15-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass haben Selbsthilfegruppen mit einer Einwegkamera Eindrücke zu ihrer Gruppe und ihrem gemeinsamen Thema festgehalten. Entstanden ist dabei eine Wanderausstellung, die während des Jubiläumsjahres durch alle größeren Gemeinden des Kreises Steinfurt gewandert ist. Sie war in Rathäusern (Emsdetten, Greven, Ibbenbüren), im Kreishaus (Steinfurt), in einem Krankenhaus (Lengerich), in einer VHS (Rheine) und einer Bank (Mettingen) zu sehen. An jedem der Orte gab es Unterstützung durch einen Kooperationspartner, der gemeinsam mit uns die Ausstellung beworben hat.
  • Ein Tag für uns - Informations- und Erlebnistag für Menschen mit Demenz, ihre Familien, Freunde und Begleiter im NaturZoo Rheine
    Am Mittwoch, den 19. Juni lädt das Demenz Servicezentrum Münster und das westliche Münsterland in Kooperation mit dem NaturZoo Rheine in der Zeit zwischen 10-17 Uhr zu diesem besonderen Tag ein. Experten der Fachkonferenz Demenz Kreis Steinfurt informieren an zahlreichen Ständen zu Versorgungsangeboten sowie Möglichkeiten zur Betreuung und Beschäftigung. Außerdem gibt es Vorträge rund um das Krankheitsbild Demenz. Den ganzen Tag über werden Rundgänge und kommentierte Fütterungen im Zoogelände angeboten. Weitere Informationen im Flyer oder direkt beim Demenz-Servicezentrum unter 0251-5202 276-61.
  • NEU: Film zum Projekt „In-Gang-Setzer® – Selbsthilfegruppen anstoßen“
    Lebendige Einblicke in ein besonderes Konzept der Selbsthilfeunterstützung
    Was tun In-Gang-Setzer? Wofür gibt es sie? Und wie werden sie auf ihre Aufgaben als vorübergehende Unterstützer von Selbsthilfegruppen vorbereitet? Der neue Film „In-Gang-Setzer – Selbsthilfegruppen anstoßen“ gibt hierauf anschaulich Antworten. Das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt engagiert sich seit 2005 an dem bundesweiten Projekt In-Gang-Setzer®. „Wir machen mit, weil wir neue Formen der Selbsthilfeunterstützung erproben wollen. Viele Menschen interessieren sich für Selbsthilfe, trauen sich aber eine Gruppengründung nicht zu. Eine Begleitung der ersten Treffen kann Sicherheit geben. Und auch manche langjährige Gruppe sucht nach neuen Impulsen, um sich zu entwickeln.“ erläutert Julia Gakstatter vom Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt.
  • Einladung zur Tagung: Welche Hilfe braucht die Selbsthilfe?
    Krititsche Auseinandersetzung mit Selbsthilfe(-gruppen), deren Chancen und Grenzen Die Evangelische Akademie Bad Boll veranstaltet zusammen mit Gottfried Lutz eine Tagung zum Thema „Welche Hilfe braucht die Selbsthilfe“ vom 15. – 16. Juni 2013. Wir alle wissen aus dem täglichen Leben, wie wichtig die Arbeit der Selbsthilfegruppen für die Bewältigung von Krankheiten ist. Auf der Tagung soll u.a. die Frage behandelt werden, welche Hilfe und Unterstützung Selbsthilfegruppen benötigen. Dabei soll über das Selbstverständnis der Selbsthilfebewegung, ihre Entwicklungsgeschichte und Perspektiven diskutiert werden. Dabei wichtig ist es immer auch, die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu bewahren.
  • Vom Übergewicht ins Gleichgewicht – neue Selbsthilfegruppe für Frauen in Mettingen
    Ibbenbüren/Mettingen. Gewichtsprobleme können viele Ursachen haben – zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Stoffwechselstörung, eine zugrundeliegende Essstörung, belastende Erlebnisse in der Kindheit oder aber auch falsche Ernährung und mangelnde Bewegung. Wenn das Thema Gewicht immer mehr Raum im Leben einnimmt, schon zahlreiche Diäten (ohne nachhaltigen Erfolg) ausprobiert wurden, aber auch durch medizinische Untersuchungen keine deutlichen Ursachen für das Übergewicht erkennbar sind, wird der innere Druck und die psychische Belastung immer höher.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Depressionen und Suizidgedanken
    Lengerich. Fühlen Sie sich schon länger erschöpft, gehetzt, gereizt, niedergeschlagen und oft auch traurig und einsam? Es fehlt der Antrieb, für die kleinsten Dinge im Leben, oft plagen einen Schmerzen im Kopf, Schlafstörungen oder auch Gedanken an Suizid. Nicht mehr zu leben scheint ein leichter Ausweg aus der Krise, ist aber nicht der richtige für das weitere Leben, das zwar in der Zukunft liegt und damit weit weg, aber irgendwann auch wieder lebenswert sein kann. Menschen mit Depressionen und Suizidgedanken brauchen Unterstützung von Fachleuten. Neben dieser professionellen Hilfe ist aber auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe eine gute Möglichkeit bei der Bewältigung. Dort geht es um einen Austausch mit Gleichgesinnten und um gegenseitige Unterstützung, die Halt geben kann.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Frauen mit Krebserkrankungen
    Kreis Steinfurt/Greven. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 250.00 Frauen an Krebs und die Tendenz ist steigend. Zunächst ist die Diagnose ein großer Schock für die betroffenen Frauen, aber auch für ihre Familien. Es stellt sich die Frage nach dem richtigen Weg und den passenden Behandlungsformen. Das Leben verändert sich von jetzt auf gleich und für eine ganze Zeit richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Behandlung, die Organisation von Arztterminen, Bestrahlungen usw. Die psychische Belastung ist enorm hoch – es kommen Gedanken und Bilder an die Zukunft, die auch Angst machen können. Mit dem Partner und den Kindern oder mit Freunden versuchen viele diese Ängste zurückzudrängen und stark zu sein. Und dennoch gibt es Momente, in denen die Verzweiflung groß ist und in denen man nicht mehr weiter weiß.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Depressionen 50+
    Die zweite Lebenshälfte ist durch Herausforderungen gekennzeichnet, die unter bestimmten Bedingungen zu einer behandlungsbedürftigen Depression führen können: Leistungsgrenzen werden ersichtlich, Sinnfragen stellen sich oder Verlust- und Trennungserlebnisse sind zu verarbeiten. Gelingt die Bewältigung dieser Lebensereignisse aufgrund äußerer oder innerer Schwierigkeiten nicht, können Niedergeschlagenheit und Freudlosigkeit auftreten, Initiative und Antrieb erlahmen. Stellen sich dann auch noch Gefühle der Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit ein, kann es zu Suizidgedanken oder sogar Suizidhandlungen kommen.
  • Gemeinsamer Flyer der Selbsthilfegruppen aus Rheine
    Die Selbsthilfegruppen aus Rheine haben gemeinsam mit dem Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt und der Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Rheine einen gemeinsamen Flyer entwickelt, auf dem alle Themen der Gruppen aus dem Kreis mit besonderer Kennzeichnung der Gruppen aus Rheine zu finden sind. Der Flyer wird in den nächsten Wochen großflächig an alle Ärzte, Therapeuten, Krankenhäuser, Beratungsstellen usw. in Rheine verteilt.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für Eltern von „Schreikindern“
    Immer wieder liest man in der Zeitung von Eltern, die ihre Kinder zu Tode geschüttelt haben und fragt sich dann, wie so etwas passieren kann. Wenn man sich aber in die Situation von jungen Müttern und Vätern hineinversetzt, die aufgrund von andauerndem Schlafentzug immer dünnhäutiger werden und mit einem Schreikind vielleicht einfach irgendwann eine große Überforderung spüren und am liebsten nur noch Ruhe haben wollen, rückt diese Vorstellung durchaus in den Bereich des Möglichen.
  • „Selbsthilfe. Gruppen. Leben.“ – die Wanderausstellung als Highlight 2012
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Am vergangenen Donnerstag fand in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten das erste Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Steinfurt in diesem Jahr statt. Insgesamt waren um die 80 VertreterInnen aus den unterschiedlichen Gemeinden des Kreises und aus den verschiedensten Gruppen und Einrichtungen der Einladung des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt gefolgt. In einem fotografischen Rückblick auf das letzte Jahr stellte Julia Gakstatter die Arbeitsschwerpunkte 2012 vor. Das vergangene Jahr war vor allem geprägt durch das Jubiläum und die Feierlichkeiten drumherum. Besonders die Wanderausstellung „Selbsthilfe. Gruppen. Leben.“, an der viele Selbsthilfegruppen aktiv mitgewirkt haben hat das Thema Selbsthilfe immer wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Nach Stationen in Emsdetten, Greven, Ibbenbüren, Steinfurt und Lengerich, ist die Ausstellung aktuell noch bis zum 8. Februar in den Räumen der VHS in Rheine zu sehen. Gakstatter dankte allen ehrenamtlich Aktiven für ihr großes Engagement.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Hartz IV – Mit uns, statt über uns“
    Greven. In der Öffentlichkeit und in den Medien werden Hartz IV Empfänger oft über einen Kamm geschert: Sie seien faul und wollten nicht arbeiten ist da zu hören. Dieses Bild trifft aber auf viele gar nicht zu – im Gegenteil, sie würden sehr gerne etwas an ihrer Situation verändern – und mitreden, wenn über sie, statt mit ihnen geredet wird. Die Initiatorin der neuen Selbsthilfegruppe sagt über sich „Ich lebe seit 7 Jahren in Hartz IV, arbeite, erziehe drei Kinder und stehe unter ständigem Druck. Druck von außen. Druck von Ämtern, von der Gesellschaft und auch unter Druck von mir selbst. Jetzt will ich mehr denn je an diesem Druck etwas ändern.
  • Fortbildung für medizinische Fachangestellte: „Selbsthilfe — Unterstützung für Patient und Praxis“
    Das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt bietet am Mittwoch, den 27. Februar in Kooperation mit der KOSA (Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten) der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe erstmalig eine Fortbildung für medizinische Fachangestellte zum Thema Selbsthilfe an. Medizinische Fachangestellte sind die Visitenkarte jeder Arztpraxis. Sie entscheiden wesentlich mit, ob sich Patienten in der Praxis gut aufgehoben fühlen. 50 Prozent aller Patienten machen ihre Entscheidung für eine bestimmte Praxis vom Verhalten der Medizinischen Fachangestellten abhängig. Erwartet wird, dass Sie zugewandt, verbindlich und freundlich sind, sowie schwierige Situationen im Patientenkontakt diplomatisch regeln
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe bei Diabetes Typ 1 in Steinfurt und Umgebung
    Mit Unterstützung des Deutschen Diabetiker Bundes und dem Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt im Paritätischen Wohlfahrtsverband gründet sich nun in Steinfurt und Umgebung eine Selbsthilfegruppe für Typ 1-Diabetiker. Der Typ 1-Diabetes tritt häufig bereits im Kinder- und Jugendalter auf und wurde aufgrund dessen früher als „ jugendlicher Diabetes“ bezeichnet. Anders als der Typ 2-Diabetes, der u.a. auch durch ausgewogene Ernährung, sportliche Ertüchtigung und die Einnahme von Tabletten zu behandeln ist, müssen Typ 1-Diabetiker umgehend nach Manifestation der Erkrankung bis an ihr Lebensende mit Insulin behandelt werden.
  • Veranstaltung: Eine Gesellschaft im Stress!?
    Zur psychosozialen Lage in Deutschland Wir leben in einer Zeit rasanter Veränderungen: Arbeitsverdichtung und Beschleunigung von Abläufen, Entgrenzung durch Mail, SMS, Facebook und Co., zunehmender Leistungs- und Konkurrenzdruck führen vielfach zur Überforderung. Statistiken belegen: Ein Drittel der Deutschen leidet an einer diagnostizierbaren psychischen Störung.
  • Zufrieden abstinent - neue Selbsthilfegruppe für alkoholabhängige Menschen und deren PartnerInnen in Ibbenbüren gegründet
    Kreis Steinfurt/Ibbenbüren. Sie kommen mit großer Motivation aus einem stationären Aufenthalt oder aus der ambulanten Therapie und wollen diese Energie gerne nutzen? Sie sind auf der Suche nach Menschen, mit denen Sie sich weiter regelmäßig über das Leben mit der Sucht und dem Druck, Herausforderungen im Alltag und in der Partnerschaft austauschen können? In einer neu gegründeten Selbsthilfegruppe in Ibbenbüren soll es genau darum gehen. Jeder kann seine Ideen einbringen und alle sind gemeinsam dafür verantwortlich, die Gruppentreffen sinnvoll zu füllen. Die neue Gruppe möchte „eine Tür ins Warme öffnen“. In lockerer Atmosphäre soll sich jeder akzeptiert und verstanden fühlen. Ziel ist es, dass man offen miteinander reden kann und so zu einer zufriedenen Abstinenz findet.
  • Nicht schutzlos bei Stalking
    „Die Hürden für Fälle der Nachstellung (Stalking) sind im Strafgesetzbuch ziemlich hoch, das heißt aber nicht, dass die davon Betroffenen, überwiegend Frauen, schutzlos sind,“ führte Rechtsanwältin Gudrun Rottmann-Viefhues im Rahmen einer Veranstaltung der Selbsthilfegruppe Stalking Ibbenbüren aus, die in der Volkshochschule Rheine stattfand. Das schärfere und schneller wirksame Instrument sei in diesen Fällen das Zivilrecht. Aber: Beide Wege können gleichzeitig beschritten wer-den. Bedauerlicherweise, so die Fachanwältin für Familienrecht, ist das Verständnis für die Situation Betroffener bei den zuständigen Behörden und Gerichten teilweise noch sehr entwicklungsfähig.
  • Neue Selbsthilfegruppe bei Zwangserkrankungen
    Wenn der Zwang den Alltag so stark bestimmt, dass man nicht mehr in der Lage ist, vermeintlich ganz „normale“ Dinge zu tun, wie z.B. raus zu gehen, Freunde zu besuchen oder arbeiten zu gehen, nimmt der Druck etwas zu verändern immer mehr zu. Der Verstand weiß, dass die Zwangshandlungen rational nicht nachvollziehbar sind und dennoch „muss“ man einem inneren Drang nachgeben und empfindet sich selbst und die Zwangshandlung dabei als „stumpf“, kann aber nicht aus der eigenen Haut heraus.
  • Workshop der NAKOS für junge Aktive in der Selbsthilfe
    Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) lud im Oktober junge Menschen aus der Selbsthilfe bis circa 30 Jahre zu einer Begegnung und zum Erfahrungsaustausch ein. „Junge Selbsthilfe kommt zusammen“, so lautete der Titel des Workshops, der vom 19. bis 20. Oktober 2012 in Berlin stattfand. Dieser Workshop war die erste themenübergreifende Zusammenkunft junger Menschen aus der Selbsthilfe in Deutschland. Vertreten waren zehn unterschiedliche Themen / Problemstellungen aus den Bereichen chronische Erkrankungen und Behinderungen, Sucht und Abhängigkeit, psychische Erkrankungen und Lebenskrisen.
  • Gruppengründung für Eltern von Kindern mit AD(H)S
    Steinfurt-Burgsteinfurt. Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) oder auch ADS (ohne Hyperaktivität) sind häufig ausgegrenzt oder isolieren sich zunehmend, da Sie immer wieder auffallen und von ihrer Umwelt als sehr anstrengend und herausfordernd empfunden werden. Sie sind impulsiv und oftmals schnell gereizt, in ihrem Denken und Handeln sind sie sprunghaft und dadurch vergesslich. Oder sie sind besonders ruhig, trödelig und verträumt. Wenn sie Erwartungen nicht erfüllen, kommt schnell die Frustration und das Gefühl zu versagen. Der Alltag mit AD(H)S ist für die Kinder selbst, aber auch für ihre Eltern sehr anstrengend, da es im familiären oder schulischen Alltag immer wieder zu Missverständnissen kommt.
  • Treff für Menschen mit Elektro-Rollstuhl geplant
    Kreis Steinfurt/Ibbenbüren. Inzwischen haben viele Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind einen so genannten „E-Rolli“ – damit haben sie eine ganz andere Reichweite und sind mobil, ohne auf andere Verkehrsmittel oder Hilfe angewiesen zu sein. In Ibbenbüren soll sich jetzt ein Treff für Menschen mit einem Elektro-Rollstuhl gründen. Gesucht werden Menschen, die sowohl Interesse an einem Erfahrungsaustausch als auch an gemeinsamen Freizeitaktivitäten mit dem E-Rolli haben. Dabei soll nicht die Behinderung im Vordergrund stehen, sondern eher das, was zu einer positiven Lebenseinstellung und –bewältigung beiträgt. Ziel ist, so viel wie möglich selbständig zu machen und sich vielleicht nach und nach auch wieder mehr zuzutrauen – in einer Gruppe mit anderen Betroffenen fällt das oftmals leichter.
  • Gründung einer Gruppe für Menschen mit Immundefekten
    Kreis Steinfurt/Rheine. Menschen mit einer Erkrankung, die nicht so häufig vorkommt, müssen oft weite Wege in Kauf nehmen, bis sie eine Diagnose bekommen. Nach Schätzungen von Experten sind in Deutschland etwa 100.000 Menschen von Immundefekten betroffen, aber nur ca. 2.000 diagnostiziert. Der Weg zu einer eindeutigen Diagnose kann sehr langwierig und mühsam sein, da er häufig um viele Kurven führt und die Ungewissheit, was sich letztlich dahinter verbirgt, stellt immer eine große psychische Belastung dar. Immundefekte können sowohl angeboren als auch erworben sein.
  • Gruppe für Homosexuelle ab 50 Jahre, Gruppe für Frauen zwischen 30 und 50 Jahren und Coming-Out-Gruppe für junge Homosexuelle zwischen 16-26 Jahren geplant
    Kreis Steinfurt/Rheine. In den letzten Jahren hat sich für homosexuelle Menschen zwar einiges verändert und auch verbessert, dennoch haben sie gerade im ländlichen Bereich immer noch mit vielen Vorurteilen oder Diskriminierungen zu kämpfen, da die gesellschaftliche Akzeptanz und Toleranz oft eher begrenzt ist. Es ist gar nicht so einfach, mit anderen Homosexuellen in Kontakt zu kommen, so dass die Konsequenz eine zunehmende Vereinsamung sein kann. Auf der Suche nach Erfahrungsaustausch, Kontakt, gegenseitiger Unterstützung und Perspektiven, soll in Rheine jetzt eine Gruppe für Homosexuelle zwischen 30 und 50 Jahren gegründet werden.
  • Neugründung einer Selbsthilfegruppe bei bipolaren Störungen in Emsdetten
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Menschen, die eine bipolare Störung haben (auch manisch-depressive Erkrankung genannt), leben mit extremen Emotionen. Das Leben ist durch ein wiederkehrendes Auf und Ab der Gefühle mit Stimmungs- und Antriebsschwankungen geprägt. In der manischen Phase können zum Beispiel gehobene oder gereizte Stimmung, Rededrang und Gedankenrasen, gesteigerte Aktivität, Ruhelosigkeit, vermindertes Schlafbedürfnis oder der Verlust von sozialen Hemmungen im Vordergrund stehen. Die depressive Phase hingegen kann durch Schwermut, gedrückte Stimmung, verminderten Antrieb, gehemmte Emotionen, Ängste, Pessimismus, Verlust des Selbstvertrauens, Schuldgefühle, vermindertes Denk- und Konzentrationsvermögen, Mutlosigkeit oder Lebensüberdruss geprägt sein.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe für ungewollt Kinderlose
    Kreis Steinfurt/Ibbenbüren. Sich für ein gemeinsames Kind zu entscheiden ist ein Ausdruck von Zuneigung und Vertrauen zwischen zwei Menschen. Es geht dabei um eine sehr intime Entscheidung, die nur durch das Paar getroffen wird. Für viele Paare ist das eine Selbstverständlichkeit. Wenn der Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht, wird so etwas wie ein Naturgesetz außer Kraft gesetzt. Es stellt sich die Frage nach dem richtigen Weg – und in der Regel stehen einige Untersuchungen an, um die Ursachen für die Kinderlosigkeit herauszufinden. Wenn sich der Kinderwunsch auf natürlichem Wege nicht erfüllen lässt, bieten die Schulmedizin, aber auch die Naturmedizin verschiedene Möglichkeiten. Welcher Weg ist hier der richtige? Wie weit ist man bereit zu gehen? Wie orientiert man sich? Was passiert, wenn der Wunsch nach einem Kind unerfüllt bleibt? Wie geht man mit der eigenen Traurigkeit und dem Druck um?
  • Selbsthilfe bei Glaukom/Grüner Star
    Kreis Steinfurt/Greven. Als Glaukom bezeichnet man verschiedene Augenerkrankungen, die gemeinsam haben, dass sie den Sehnerv zerstören, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden. Oft verläuft die Erkrankung am Anfang ohne Symptome und wenn den Betroffenen der Verlust der Sehfunktion bewusst wird, ist die Schädigung des Sehnervs schon fortgeschritten. Noch ist nicht bis in die Einzelheiten geklärt, warum manche Menschen an Glaukom erkranken und andere nicht. Deshalb ist es besonders wichtig, die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, so dass die Erkrankung über Früherkennungsuntersuchungen rechtzeitig erkannt wird.
  • Neugründung einer Selbsthilfegruppe für „Partner/-innen von Menschen mit depressiven Erkrankungen“
    Kreis Steinfurt/Greven. Eine psychische Erkrankung in Form einer Depression schafft in der Partnerschaft belastende Situationen und scheinbar unbezwingbare neue Anforderungen. Neben den Erkrankten sind häufig die Partner/-innen diejenigen, die sich immer wieder alleingelassen fühlen. Das Gefühl der Machtlosigkeit und die Sorge um den Partner, gerade in der akuten Krankheitsphase, belastet zusätzlich, zumal es schwierig ist herauszufinden, wo man überhaupt Hilfe bekommen kann.
  • Neugründung einer Selbsthilfegruppe für Borderline-Betroffene
    Kreis Steinfurt/Laer. Borderline bedeutet eine ständige Gratwanderung entlang von Grenzen, die sich immer wieder verschieben. Die Stimmung schwankt stark und Angehörige oder Freunde tun sich schwer damit, die Erkrankung zu verstehen. In der ambulanten Therapie oder in stationären Aufenthalten lernen Betroffene, einen Weg kennen, mit ihrer Erkrankung umzugehen. Mithilfe von so genannten Skills lernen sie nach und nach mit belastenden Situationen und Druck umzugehen. Um das Erlernte nicht zu vergessen und im Auge zu behalten, suchen wir jetzt für eine Gruppengründung therapieerfahrene Borderliner/innen ab 25 Jahre, deren Diagnose als „emotional instabil“ bekannt ist, die einen akzeptablen und selbstverantwortlichen Umgang mit sich selbst und den Schwierigkeiten einer Borderlineerkrankung gefunden haben. Augenmerk soll auf dem Austausch persönlicher und sozialer Kraftquellen liegen.
  • Broschüre zum Thema "Hilfsmittel"
    Das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt hat eine Broschüre zum Thema "Hilfsmittel" herausgegeben. Diese Broschüre verschafft einen Überblick über die Versorgung mit Hilfsmitteln für Patientinnen und Patienten in den Gesetzlichen Krankenkassen. Diese Veröffentlichung wurde ursprünglich erstellt von der Selbsthilfe-Kontakstelle Bielefeld und vom Gesundheitsladen Bielefeld. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Autor/-innen Uwe Ohlrich, Antje Klötzler und Silke Karallus für deren Erlaubnis, den Text zu übernehmen. Ergänzt haben wir den regionalen Teil durch Adressen von Einrichtungen, die Patienten beraten und unterstützen und durch Adressen von Selbsthilfegruppen, die für Patienten, die auf Hilfsmittel angewiesen sind interessant sind. Kontaktdaten von weiteren Selbsthilfegruppen bekommen Sie sonst jederzeit über uns. Wir freuen uns, Ihnen diese Broschüre jetzt auch als Download zur Verfügung stellen zu können.
  • 15 Jahre Selbsthilfeunterstützung im Kreis Steinfurt - Jubiläumsfeier in Emsdetten
    Am Mittwochabend feierten rund 130 Gäste gemeinsam mit dem Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt Geburtstag in Stroetmanns Fabrik. Zum 15-jährigen Bestehen waren vor allem die Netzwerk-Partner eingeladen: Vertreter und Vertreterinnen aus den Selbsthilfegruppen im Kreis Steinfurt, die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen aus dem In-Gang-Setzer-Projekt, Politiker und Politikerinnen aus dem Bundestag und dem Kreis, Vertreter aus dem Paritätischen, der gesetzlichen Krankenkassen, der Kreisverwaltung und dem Gesundheitsamt, Kollegen und Kolleginnen aus Gremien und Arbeitskreisen, aus Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen und anderen Fachdiensten im sozialen und gesundheitlichen Bereich. Auch Christa Brockschmidt-Schröder, die das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt aufgebaut und viele Jahre entscheidend geprägt hat, war der Einladung gefolgt.
  • Ein starkes Netzwerk
    Text?Ausstellung: Seit 15 Jahren kooperieren Selbsthilfe und Ehrenamt im Kreis Steinfurt

    (Emsdettener Volkszeitung; 14. Juni 2012)
    Kreis Steinfurt. Gemeinsam Kräfte mobilisieren: Selbsthilfe macht stark, bedeutet Verständnis, Unterstützung und Austausch. Das „Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt“ begleitet darum Selbsthilfegruppen in ihrer Arbeit – und das bereits seit 15 Jahren. Über 270 Selbsthilfegruppen gibt es im Kreis Steinfurt. Rund 100 unterschiedliche Themen – von Burnout bis Krebs – werden darin fokussiert. Bereits seit 1997 unterstützt die Selbsthilfe-Kontaktstelle für den Kreis Steinfurt mit Sitz in Emsdetten diese unterschiedlichen Selbsthilfegruppen in ihrer Arbeit.

  • Gruppengründung zum Thema Muskelerkrankungen
    Kreis Steinfurt/Emsdetten. Zu Beginn gelingt es Betroffenen ihre Muskelerkrankung zu verdrängen. Veränderungen im Bewegungsapparat werden so gut es geht kaschiert. Im Laufe der Zeit geht das immer weniger und Betroffene sind mehr und mehr auf Hilfsmittel und eine Unterstützung durch Außenstehende angewiesen. Sie fühlen sich alleine mit ihrer Erkrankung – Freunde werden weniger und es entsteht ein Gefühl, von der Außenwelt isoliert und abgeschnitten zu sein. Aufgrund der Seltenheit vieler Muskelerkrankungen ist es oft schwierig, andere Betroffene mit genau den gleichen oder ähnlichen Symptomen zu finden.
  • Neugründung einer Gruppe für Frauen mit Persönlichkeitsstörungen
    Kreis Steinfurt/ Emsdetten. Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung fühlen sich oft wie auf einer Gratwanderung. Auf dem Grat zwischen extremer Feinfühligkeit und Zerstörungskraft werden sie von anderen belächelt und gelten als schwierig. Ihre Devise lautet deshalb oft unterordnen und nicht auffallen. Ein Fehler.
  • Neugründung einer Vormittagsgruppe zum Thema Depressionen
    Greven. Untersuchungen zeigen, dass inzwischen Millionen von Bundesbürgern depressive Phasen gehabt haben, beziehungsweise in regelmäßigen Abständen davon betroffen sind. Alter und soziale Stellung sind dabei nicht ausschlaggebend. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer, Berufstätige, Schüler, Studenten, Arbeitslose usw. Die Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung und muss durch Ärzte bzw. Therapeuten behandelt werden.
  • Neugründung eines Treffs für Eltern von zu früh geborenen Kindern („Frühchen“)
    Wenn Kinder (viel) zu früh auf die Welt kommen, ist auf einmal alles ganz anders als geplant. Allein die Geburt ist für die Eltern meistens ein dramatisches Erlebnis und die Umstände sind schwierig, unter denen sie ihr Kind dann erstmalig sehen dürfen. Die Eltern können ihr neu geborenes Kind zunächst nicht in die Arme schließen, weil es erst einmal intensiv-medizinisch betreut werden muss. Manchmal sogar über Wochen und Monate hinaus, so dass der gesamte Alltag sich komplett danach ausrichten muss.
  • Selbsthilfegruppe bei Zwangserkrankungen
    Wenn der Zwang den Alltag so stark bestimmt, dass man nicht mehr in der Lage dazu ist, vermeintlich ganz „normale“ Dinge zu tun, wie z.B. raus zu gehen, Freunde zu besuchen oder arbeiten zu gehen, nimmt der Druck etwas zu verändern zu. Der Verstand weiß, dass die Zwangshandlungen rational nicht nachvollziehbar sind und dennoch „muss“ man einem inneren Drang nachgeben und empfindet sich selbst und die Zwangshandlung dabei als „stumpf“, kann aber nicht aus der eigenen Haut heraus. Zwangserkrankungen zählen zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. Sie können sich sowohl in Zwangsgedanken als auch in Zwangshandlungen äußern und treten in vielen verschiedenen Formen auf wie zum Beispiel Waschzwang, Kontrollzwang, Ordnungszwang, rituelle Handlungen, der Zwang, perfekt zu sein oder zwanghafte Befürchtungen.
  • Radio-Visite: Selbsthilfegruppen
    Ob bei Rheuma, Suchterkrankungen oder psychischen Problemen: Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Aspekt, um eine Therapie zu unterstützen. Cornelia Schäfer berichtet. Eine Radiosendung des Norddeutscher Rundfunks.
  • Selbsthilfegruppe für Mobbing Betroffene informiert
    Emsdetten. Am Dienstag, den 17. April 2012 lädt die Selbsthilfegruppe für Mobbing-Betroffene um 19 Uhr zu einer Infoveranstaltung zum Thema „Mobbing – Psychoterror am Arbeitsplatz“ in Stroetmanns Fabrik, Friedrichstr. 1 – 2, 48282 Emsdetten ein. Der Abend wird moderiert von Julia Gakstatter, Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt, Emsdetten. Als Referenten sind Bernd Müller, Mediator, Institut kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, und Rolf Laumann, Fachanwalt für Arbeitsrecht, eingeladen. Beide Referenten werden aus ihrer jeweiligen Perspektive über das brisante und immer noch stark tabuisierte Thema berichten.
  • Kommunikationsplattform für gemeinschaftliche Selbsthilfe
    Die neue Kommunikationsplattform für gemeinschaftliche Selbsthilfe im Web 2.0 selbsthilfe-interaktiv.de basiert auf drei Säulen: Interessierte bekommen zum einen Hinweise auf themenspezifische Selbsthilfe-Internetforen, die von der NAKOS nach verschiedenen Kriterien wie z.B. Unabhängigkeit, Transparenz oder Schutz der persönlichen Daten überprüft worden sind. Hier ist es ebenfalls möglich, der NAKOS Hinweise auf weitere Foren zu geben.
  • Lotsen für Menschen mit Behinderung
    Seit kurzem gibt es es ein neues Unterstützungsangebot: Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen sollen auf gleicher Augenhöhe über Möglichkeiten zu einem selbstbestimmten Leben informiert werden. Der Weg durch den Dschungel von Paragrafen und Behörden zu weisen, ist das Anliegen der speziell ausgebildeten Lotsen und Lotsinnen.Bei Fragen rund um das Thema Behinderung stehen die Lotsinnen und Lotsen zur Verfügung, haben ein offenes Ohr und versuchen, gemeinsam Lösungen und die richtige Stelle für verschiedene Anliegen zu finden.
  • Projektpräsentation der Selbsthilfegruppe für Hörgeschädigte
    Wir geben Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Steinfurt gerne die Gelegenheit, über sich und ihre Gruppentreffen an dieser Stelle zu berichten. Eine Projektpräsentation der Selbsthilfegruppe für Hörgeschädigte Emsdetten fand am Mittwoch dem 19.10.2011 im Hörbehindertenzentrum (HBZ) Münster-Hiltrup statt. Den Bericht finden Sie in der Angehängten PDF Datei.

 



 
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